“Freiheit”, von Jonathan Franzen

Zunächst einmal sei gesagt, dass sich mein Romanhunger in Grenzen hält. Ich zehre meist sehr lange von einem Buch und manchmal geht es mir so wie mit Freiheit von Jonathan Franzen, einem Buch, das mich nun seit knapp zwei Jahren begleitet hat, unterbrochen von vielen kurzen und langen Lesepausen. Dabei war ich weder gelangweilt, nocht genervt von seiner Geschichte. Vielmehr habe ich von Zeit zu Zeit davon genascht und es mir eingeteilt, so wie man sich eine selten gute Tafel Schokolade einteilt, die man lange genießen und eben nicht schnell konsumieren will. Das Lesen dieses Buches war wie Quality Time mit einem guten Freund zu verbringen. Es war immer wieder toll, wenn man sich gesehen hat und oft habe ich an das nächste Mal gedacht, auch wenn es mitunter wochen gedauert hat. In diesem Buch steckte nicht nur ein hohes Maß an guter, intelligenter Unterhaltung, sondern auch viel Wahrheit über das Zusammenleben von Menschen, über die Ambivalenz von Beziehungen, über das Streben nach dem guten Leben und die zerstörerische Kraft von Emotionen. Es ist kein Gute-Laune-Kracher, sondern die Geschichte von Menschen, die vom Scheitern gezeichnet sind. Jonathan Franzens “Freiheit” ist nicht weniger als ein gewaltiger, meisterhaft geschriebener Roman, der es auf atemberaubende Art und Weise schafft, die großartigen Weiten individueller Lebensentwürfe liberaler Gesellschaften mit den Schatten der Abgründe selbst geschaffener Zwänge zu konterkarieren. Ein sehr amerikanisches Buch, das auch Nicht-Amerikanern viele Denkanstöße und Einsichten verschaffen kann – abgesehen von der, dass der gute Mr. Franzen ein wunderbarer Autor ist. Immer wieder grinste ich verblüfft zwischen die Buchdeckel, weil Franzen es mal wieder geschafft hatte, die Besonderheiten und Absonderlichkeiten des menschlichen Sozialverhaltens mit wenigen Worten so treffsicher zu pointieren. Dieser Mann hat eine rekordverdächtige Beobachtungsgabe, die nur von seinem Talent, diese Beobachtungen mit Worten zu beschreiben, getoppt wird. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen 730 Seiten hinzugeben und gratuliere schon jetzt allen, die sich dazu entschließen.

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Einkommensungleichheit in den USA

Das sind nicht gerade Breaking News, aber es ist doch immer wieder erstaunlich zu lesen, wie groß die Ungleichheit in Bezug auf Einkommen (oder auch Vermögen) in Industrieländern ist. Heute: Die USA. Dazu die SZ auf Seite 3:

“Der Trend begann in den siebziger Jahren. Von 1970 bis heute haben sich die Gehälter von Amerikas Top-Managern real mehr als vervierfacht; derweil stieg der durchschnittliche Lohn inflationsbereinigt um nur karge 26 Prozent. Wer oben war, bekam immer schneller immer mehr: Das Einkommen des bestverdienenden Tausendstels der US-Gesellschaft stieg von 1970 bis 2008 um 385 Prozent auf 5,6 Millionen Dollar pro Jahr; die zweitbeste Schicht (die Top 0,1 bis 0,5 Prozent) legte um 141 Prozent auf 878.139 Dollar zu. Und die dritte Cremeschicht (die Top 0,5 bis 1,0 Prozent) verbesserte sich um 90 Prozent auf exakt 443.102 Dollar. Jene 137 Millionen Amerikaner, die die unteren 90 Prozent in der Einkommenspyramide ausmachen, haben von 1970 bis 2008 mit einem Realeinkommen von 31.244 Dollar nicht einen Cent dazugewonnen.”

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Goldmund – Unbraiding the sun

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Die Überfischung der Meere

Hier ein sehr schönes Lehr-Video (das wir Internetvideofachexperten auch visual essay nennen) über die Überfischung der Meere. Das Ganze ist offenbar eine Abschlussarbeit von Hendrick Streckenbach, der den rückläufigen Fischbestand der Weltmeere kurz, knapp und schön bebildert darstellt. Leider hat er keine Quellen angegeben und da ich bisher nur mitgeholfen habe, den Fischbestand zu reduzieren statt mich darüber zu informieren, kann ich nicht sagen wie verlässlich die Informationen sind. Nachlesen kann man dazu im Netz allerdings genug, z.B. beim WWF (die übrigens auch einen Einkaufsratgeber als übersichtliche PDF anbieten).

[via Mister Honk]

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Monster-Mashup: Girl Talk – All Day

“All Day” von Girl Talk ist wahrscheinlich eins der besten Mashup-Alben, das mir bisher in die Finger gekommen ist. Der Mann samplet einfach haufenweise Altes (Ramones, Doors…), Mittelaltes (Rage against the machine, Aphex Twin) und Neues (Keine Ahnung wie das ganze neue Rap- und R&N-Zeug heißt, kennt man aber vom hören) und arrangiert daraus wieder neue Songs, die aber mal sowas von laut nach Tanzfläche schreien! Erfreulicherweise kann man das komplette CC-lizensierte Album hier runterladen.

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Bürger und andere Idioten

Die Demokratie muss nicht nur ihre Gegner aushalten, sondern auch ihre Idioten (wobei, zugegebenermaßen, die Schnittmengen zwischen den einen und den anderen oft nicht unerheblich groß sind). Nun könnte man wie Jan Fleischhauer zu recht bedauern, dass die “Gefühlskultur das Regierungshandwerk erreicht” hat und sich die Exekutive in ihren Entscheidungen an der Angstfassade des Pöbels entlangtastet. Man könnte aber auch sagen, dass der Bürgerwille Beachtung findet und der “Volkssouverän” seiner (demokratischen) Aufgabe nachkommt – schließlich steht in keiner demokratischen Verfassung der Welt, dass Mehrheitsentscheidungen keine Gültigkeit haben dürfen, wenn sie nicht wissenschaftlich untermauert und irgendwie irrational sind. Ganz nebenbei: Zum Glück!!! Denn es ist tatsächlich doch so: Die demokratischsten Demokratien der Welt können völlig katastrophale Entscheidungen treffen und die angesehensten Wissenschaftler unfassbaren Dünnschiss verzapfen. Man könnte sich in dieser ganzen Angelegenheit aber auch darüber lustig machen, wie schön bescheuert das Volk ist. Das geht besonders gut, wenn man wie Fleischhauer selbst auf der Sonnenseite der Intelligenznormalverteilung steht. Was man noch tun könnte: Die Ursache der kollektiven Angst nicht nur andeuten, sondern in den Fokus rücken: Die Sensationsmaschine “der Medien”. Nicht jeder hat die Voraussetzungen dafür, jedes Thema analytisch zu sezieren um sich ein rationales Urteil zu bilden, sondern vertraut auf diejenigen, denen er glaubt vertrauen zu können. Aber hey, schreibt ihr mal ne unterhaltsame Kolumne, in der ihr euch über “die Medien” lustig macht!

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Geplante Obsoleszenz. Oder eben: “Kaufen für die Müllhalde”

Gestern habe ich bei Mario Sixtus eine nicht mehr ganz so frische Arte-Doku gefunden, die ein noch viel weniger frisches Thema behandelt: Der geplante Verschleiß bzw. Verfall industrieller Produkte. Für alle, die bei intelligent klingenden Wortschöpfungen (wie Prekariat oder Prokrastination) feuchte Hände bekommen könnte man auch “geplante Obsoleszenz” sagen. Das bedeutet nichts anderes, als dass Produkte so hergestellt werden, dass sie ein eingebautes Death-Date haben, also nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen. Ziel ist natürlich, dass der Verbraucher sich im Laden einfach einen neuen Drucker, iPod oder Weißichwas kauft. Das finden viele natürlich unglaublich schlimm – was als Verbraucher leicht nachvollziehbar ist. Neben den Mehrkosten als Verbraucher zieht eine solche Praxis für die höhere Produktion natürlich auch einen größeren Ressourcenverbrauch nach sich. Jetzt könnte man schimpfen, dass der Planet ausgebeutet und zerstört wird. Richtig, das war so und ist so. Aber deshalb gleich den Kapitalismus und das Wachstumsprinzip per se abzuschaffen klingt mir dann doch zu sehr nach ideologischem Eigentor. Da gefällt mir die in der Doku zum Abschluss geäußerte Idee doch schon viel besser, nämlich schlichtweg nachhaltig und somit Ressourcen schonend zu produzieren und letzten Endes weniger bzw. gar keinen Abfall mehr zu produzieren. Kurz gesagt: Recyceln galore! Womit wir u.a. wieder beim Thema erneuerbare Energien wären. Na jedenfalls mag die Doku an manchen Stellen etwas langatmig sein und stellenweise durch die Mystery-Hintergrundmusik einen verschwörungstheoretischen Beigeschmack entwickeln, ist aber trotzdem interessant und ein sehenswerter Beitrag zum Thema Konsumkritik.

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Facebook: Über erschlichene “Likes” und das unerlaubte Sammeln von Nutzerdaten

Die meisten werden das schon einmal erlebt haben: Da klickt man bei Facebook auf einen Link, um sich irgendein interessant wirkendes Video anzuschauen, dass einer der FB-Freunde geliked hat und plötzlich wird der Link inkl. “like” automatisch auf die eigene Pinnwand geklatscht. Wie das technisch funktioniert könnt ihr hier lesen:

Dass das datenschutzrechtlich ein Problem ist, ahnt man schon. Was genau an der Sache stinkt und wie weit das Problem geht, liest man hier. Der Knackpunkt ist folgender:

“Durch die Einbindung des Codes für das Facebook Social Plugin in die eigene Webseite ermöglicht der Webseitenbetreiber Facebook zu erfahren, wann ein Facebook Mitglied seine Webseite besucht. Zudem erhält Facebook Daten über die Interaktion mit dem Plugin. Hierin könnte die Übermittlung von personenbezogenen Daten durch den Webseitenbetreiber an Facebook im Sinne des § 3 Abs. 4 Nr. 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) liegen. Diese Übermittlung wäre dann nur zulässig, wenn hierfür eine Erlaubnisnorm existiert oder der Nutzer eingewilligt hat, § 4 Abs. 1 BDSG. Ohne Einwilligung oder Erlaubnisnorm ist eine Übermittlung rechtswidrig und stellt eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 43 (2) Nr. 1 BDSG dar (bußgeldbewehrt bis 300.000 € gemäß § 43 (3) BDSG).” (thomashelbig.com) (siehe auch den Bericht auf Chip.de)

Vor kurzem gab es deswegen die erste Abmahnung. Ich werde jedenfalls erstmal auf FB keine externen Links klicken und das umständliche an- und abmelden wieder einführen.

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Mehrweg

“The video installation ‘crossroads (what to do)’ deals with the influence of others onto one’s own path of life in an abstract way.”

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US-Militär-Video zeigt Kampfeinsatz in Irak

Was man sonst noch so “umgangssprachlich als Krieg bezeichnen” kann zeigt ein Video, das gestern von Wikileaks veröffentlicht wurde. Auf www.collateralmurder.org ist ein Video (hier klicken zum Download der gekürzten Version) des US-Militärs zu sehen, dass von einem Apache-Hubschrauber gefilmt wurde und einen Angriff vom Juli 2007 auf mehrere Menschen in Bagdad zeigt. Wie die New York Times schon damals berichtete, starben insgesamt 16 Menschen, darunter zwei Reporter von Reuters. US-Militär-Video

Über die Gründe der Veröffentlichung äußerst sich u.a. Julien Assange von Wikileaks. Weitere Informationen zu den Hintergründen des Videos berichten BBC, The Guardian und die New York Times. Offenbar waren die US-Soldaten auf der Suche nach bewaffneten Aufständischen. Das Video zeigt, dass die Soldaten sehr brutal, schießwütig und menschenverachtend vorgegangen sind. Das US-Militär bestätigte die Echtheit des Videos, betonte jedoch, dass man sich im Rahmen der “Rules of Engagement” korrekt verhalten habe.

Die Aufnahme ist natürlich Öl ins Feuer antiamerikanischen Ressentiment-Geschwurbels. In der Tat sind die Bilder sehr erschreckend, vor allem weil so unbedacht das Feuer eröffnet wird. Man muss sich aber wohl fragen, ob hier nicht weniger die emotionalen Ausbrüche einzelner krimineller Cowboys in Uniformen, oder vielmehr die generellen Abgründe von Krieg und Kriegsführung zu sehen sind. Es ist davon auszugehen, dass solche Szenen keine Seltenheit sind – und zwar auf beiden Seiten (schließlich erkundigt sich ein islamistischer Selbstmordattentäter auch nicht nach der Schuld seiner Opfer). Wer laut nach der Notwendigkeit dieses Krieges schreit sollte bedenken wie auch die heutigen High-Tech-Kriege ablaufen. Im Alltag von Töten und Getötet werden ist wenig Platz für Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

[via Netzpolitik; Boing Boing]

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Flickrstream von Elmo Tide

Elmo Tides Fotostream auf Flickr ist wirklich sehr, sehr gut! Zu sehen gibt es 45 Schwarzweiß-Fotos, die interessante Augenblicke und Menschen festhalten und verdammt viel Ausdruck haben!

[via Nerdcore]

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Drei Tage in Den Haag

Den Haag ist wohl trotz der formidablen Strandlage keine so typische Touristenstadt – zumindest nicht für Durchschnittsverdiener-Touristen; denn Den Haag ist vor allem eins: teuer. Das lässt sich auch am Kulturprogramm ablesen. Vor allem Jazz und Kunstausstellungen gibt es an jeder Ecke. Es gibt wohl auch ein alljährliches Jazz-Festival, das relativ groß ist und bekannte Musiker anzieht. In Sachen Kunst findet man vor allem viele eher klassische Koryphäen wie z.B. Kandinsky. Da mir für die Bilder des Herrn Kandinsky jedoch die Antennen fehlen habe ich mir lieber die Escher-Ausstellung angeschaut. Hier hängen all die bekannten und abgefahrenen Bilder, denen man auch in der ein oder anderen Studenten-Butze immer wieder begegnet: Die Ameise auf dem Möbiusband, das absurde Treppenhaus oder der schwarze und der weiße Typ, die sich die Hand geben. Übrigens hat Escher seine Bilder (meistens) nicht mit Kreide oder Bleistift gezeichnet, sondern per Holzschnitt angefertigt! Das heißt also: Erstmal alles in weiches Holz geritzt, dann Farbe drauf und anschließend auf Papier gedruckt. Wusste ich nicht, finde ich aber sehr beeindruckend. Sehr schön ist im Escher-Museum auch das oberste Stockwerk, wo die visuellen Effekte seiner Bilder erklärt werden und man das ein oder andere selbst ausprobieren kann. Sehr schön z.B. dieses 3D-Effekt-Bild oder die Spiegelkugel.
Ein weiteres Highlight der Den Haag-Reise war der Ausflug zum Strand, der übrigens riesengroß ist. Als ich da war herrschte eine gefühlte Windstärke von 38 1/2 und die Wellen waren ziemlich hoch. Dutzende von Kite- und Wind-Surfern stürzten sich todesmutig in die Wasserhölle. Ich habe mich aufs Beobachten beschränkt und aufs “Eijeijeih”- oder “Nicht zu fassen!”-Rufen als wieder mal einer 10 Meter in die Luft abhob und ich ihn schon am nächsten Leuchtturm hängen sah. Leider ist der Strand komplett zugeballert mit Geschäften, Hotels und überteuerten Restaurants. Außerdem direkt am Strand: Ein Kasino. Nein nein, nicht so eine schmierige Spielhölle mit piepsenden Automaten, sondern ein schicker Laden mit Roulette- und Black Jack-Tischen. Für mich wars der erste Ausflug in ein Kasino und ich habe mich erstmal auf Jetons für 20 Euro beschränkt – was nicht viel ist wenn man bedenkt dass man beim Roulette mindestens 5 oder 10 Euro einsetzen muss.

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Chatroulette Klavier-Improvisation vor Publikum

Ich muss gestehen dass ich Chatroulette bisher selbst noch nicht ausprobiert habe, aber die Idee gefällt mir sehr, sehr gut. Richtig witzig kann die Sache ganz offenbar werden, wenn man sich sowas schönes wie der Chatroulette-Pianomann einfallen lässt und Improvisationen auf die wildfremden, randomisierten Chatter spielt – noch dazu wenn sie so gut sind. Jetzt hat der charmante Chatrouletter noch eine Schippe draufgelegt und die Aktion zusammen mit einem 2000 Mann und Frau starken Publikum wiederholt. Groß-ar-tig!

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Pete Kollers Bühnenakrobatik

Ja ist das denn die Möglichkeit!? Seit 25 Jahren steht Pete Koller mit der New Yorker Hardcore-Legende Sick of it all auf der Bühne und immer noch springt der alte Mann samt Gitarre wie ein Kunstturner auf Speed über die Bühnen der Welt. Hier ein Beispiel vom Tells Bells-Festival in Villmar: Erst wird schön eine zweifache Pirouette gedreht, dann stampft der gute Pete über die Bühne als ob er fette Kakerlaken zertreten will, anschließend, wie geschätzte 318 Mal an diesem Abend, keilt er schnell mal einen ab und zum Abschluss bringt er noch einen angetäuschten Drehkick in Richtung Bassist – und zwar exakt auf den Beckenschlag und ohne Verspieler! Chapeau, Herr Koller, Chapeau!

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An? Aus!

Waaah! Jemand hat aus meinem Tagesablauf eine Maschine gebaut!

[Danke flo]

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