Night on Earth

night on earth Fast alle “Komödien”, die mir bisher in Kinos und Videotheken begegnet sind, stehen auf meinem persönlichen Index. Inzwischen mache ich um alles, was angeblich “total witzig” ist, erstmal einen großen Bogen. Zu oft musste ich Qualen leiden bei so unterirdischen Streifen wie “Der Wixxer”, “Die Wutprobe” oder “American Pie”, wo eher weinen als lachen angesagt ist.
Umso schöner ist es, wenn man dann mal seltene Perlen wie “Night on Earth” (1991, von Jim Jarmusch) findet. Genau genommen ist Night on Earth keine reine Komödie, sondern hat auch durchaus ernste, eher nachdenkliche Szenen. Gerade dieser Kontrast trägt allerdings auch zur besonderen Würze des Films bei. In dem Episodenfilm werden fünf Geschichten aus fünf verschiedenen Städten (Los Angeles, New York, Paris, Rom, Helsinki) erzählt, die alle in Taxis und alle in einer Nacht spielen. Auf die Synchronisation der Sprache hat man bewusst verzichtet und arbeitet stattdessen mit Untertiteln – was der Atmosphäre sehr dienlich ist. Das Konzept und die Plots sind wortwörlich ganz großes Kino. Besonders brillant ist aber die schauspielerische Leistung. Vor allem Roberto Benigni und Giancarlo Esposito gemeinsam mit Armin Müller-Stahl verleihen dem Film einen großartigen, authentischen Humor, der nicht darauf angelegt ist, Pointen mutwillig an den Haaren herbeizuziehen (s.o.), sondern der auf der Klasse der Darstellung und der gekonnten Inszenierung kreativer Dialoge beruht. Ein absolutes Must-See!

[Dank an Frau P. aus K.]

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Weihnachtsknut

weihnachtsknut

Frohes Fest. Und immer stark bleiben!

[via nerdcore]

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Immer diese Anglizismen…

Treat yourself and get the best! Try some tasty ASS! - So sweet, but no sugar.

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Billy Bragg – ‘Waiting For The Great Leap Forwards’

Es ist mir ein Rätsel wie das passieren konnte, aber Billy Bragg hat sich die längste Zeit meinen Playlists entzogen. Hier ist er mit seinem Knallersong ‘Waiting For The Great Leap Forwards’.

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Auf Hessens Zukunft hoffen…

cdu

Die Plakatschlacht hat begonnen! Auf der Pole-Position im Wählerwerben sind natürlich die CDU und Roland Koch zu finden. “Mutig. Modern. Menschlich.” will die hessische CDU sein. Mut hat sie zumindest schon mal bei der Zeichensetzung bewiesen. Hinsichtlich der Bildungspolitik macht man sich damit natürlich keine Fans. Überhaupt läuft es beim Thema Bildung ungünstig für die Konservativen. Denn auf der einen Seite ist Bildung das Topthema jedes Landtagswahlkampfs und auf der anderen Seite hat die CDU eine dermaßen desolate Bilanz vorzuweisen, dass sich damit kein Wähler vom Baum locken lässt. Vielleicht schmückt man deshalb seine Plakate mit lächerlich inhaltsleeren Slogans wie “Auf Hessens Zukunft setzen”. Da muss selbst der Herr Koch grinsen. “Hoffen” wäre wohl passender gewesen als “setzen”. Der Knirps (dem der Ministerpräsident gerade noch schnell die spd-rote Mütze wegnehmen will) kann sich fürs neue Jahr jedenfalls nur wünschen, dass der Typ nehmen ihm im Januar seinen Job verliert und er in seiner hessischen Zukunft weder U-Plus-Opfer wird, noch Kredite für sein evt. Studium aufnehmen muss.

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Gerichtsurteil schränkt Meinungsaustausch im Internet ein

Wer in seinem Blog brisante, provozierende Beiträge veröffentlicht, muss Kommentare vor ihrer Veröffentlichung erst rechtlich prüfen! Das meint zumindest das Landgericht Hamburg. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem Journalisten und Blogger Stefan Niggemeier und der Callactive GmbH, die aufgrund eines anonymen Kommentars zu diesem Beitrag eine einstweilige Verfügung erwirkt hat. Niggemeier hat den unzulässigen Kommentar zwar von sich aus sofort gelöscht, nachdem er ihn entdeckt hatte (gut 7 Stunden nachdem er abgegeben wurde). Doch das ging dem Gericht nicht weit genug: Kommentare müssten vorab geprüft werden, weil man bei solch provozierenden Beiträgen mit rechtswidrigen Kommentaren rechnen müsse!

Niggemeier will zu Recht in die Berufung gehen. Ich wünsche ihm dabei viel Erfolg! Denn setzt sich die Meinung der Hamburger Richter durch, wäre, wie Niggemeier selbst anmerkt, nicht weniger als die freie Diskussion im Internet in Gefahr. Es ist weder möglich, die Identität des Kommentators verlässlich zu prüfen, noch können Blogger oder Forumsbetreiber alle Beiträge von Außen stets auf ihre Rechtmäßigkeit kontrollieren. Daher würde letztendlich der Selbstzensur Vorschub geleistet – oder man ist gezwungen, die Möglichkeit zur Meinungsäußerung zu beschränken.

Dabei ist gerade das WWW ein Medium, das wie kein anderes Gedanken- und Meinungsaustausch ermöglicht und fördert. Dieser Austausch ist besonders bei brisanten Themen wichtig und fruchtbar. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass die kontroverse Diskussion eine tragende Säule der demokratischen Kultur, die mit solchen fragwürdigen Gerichtsurteilen ins Wanken gerät.

[via Metablocker]

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Zerstörungskraft der Mehrschichtrekonstruktion

Wer hätte schon gedacht, dass die “dentinadhäsive Mehrschichtrekonstruktion in Schmelz-Dentin-Ätz Technik” mal negativ mit meiner weihnachtlichen Gönnerlaune korreliert…? :-?

Kategorie: persönlich | 2 Kommentare

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