Deutsche Brauntöne
“Wo Deutschland braun ist” verrät uns die ZEIT diese Woche in ihrem (sehr lesenswerten) Dossier über den deutschen Rechtsextremismus. Auf einer Karte haben Fabian Reinbold und Gisela Breuer eingezeichnet, wie sich die rechte Suppe über Deutschland verteilt. Gezählt und grafisch dargestellt haben sie: Die Zahl der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990, die Mandate von DVU, NPD und REP auf Kreis- und Landesebene sowie die Anteile an Zweitstimmen für die genannten Parteien bei vergangenen Landtagswahlen in Prozent.
Das Ergebnis ist kein besonders schönes: Nur in drei Bundesländern (Thüringen, Hamburg, Schleswig-Holstein) sind Rechtsextreme weder in Kreis- noch Landtagen vertreten. Besonders dunkelbraun wird es im äußeren Osten, wo das Wählerpotenzial erschreckend hoch ist und drei Landtage Nazis beherbergen müssen. Sichtbar wird aber auch: Rechtsextremismus ist kein ostdeutsches Problem; denn die Zahl der Todesopfer ist annähernd gleich und von 200 ultrarechten Kreistagsabgeordneten sitzen ganze 3/4 im Westen.








17. Oktober 2008 um 12:11 Uhr
Nationalsozialismus Zwopunktnull auf :::kHOSSmos sagt,
[...] bleiben dürfen.” Die NPD spricht sich offen gegen die Demokratie und ihre Grundwerte aus. In vielen deutschen Kreis- und sogar Landtagen dürfen die Ultrarechten ihren Hass säen, während sie gleichzeitig mit fürstlichen Summen an [...]