Flickrstream von Elmo Tide
Elmo Tides Fotostream auf Flickr ist wirklich sehr, sehr gut! Zu sehen gibt es 45 Schwarzweiß-Fotos, die interessante Augenblicke und Menschen festhalten und verdammt viel Ausdruck haben!
[via Nerdcore]
Elmo Tides Fotostream auf Flickr ist wirklich sehr, sehr gut! Zu sehen gibt es 45 Schwarzweiß-Fotos, die interessante Augenblicke und Menschen festhalten und verdammt viel Ausdruck haben!
[via Nerdcore]
Ich muss gestehen dass ich Chatroulette bisher selbst noch nicht ausprobiert habe, aber die Idee gefällt mir sehr, sehr gut. Richtig witzig kann die Sache ganz offenbar werden, wenn man sich sowas schönes wie der Chatroulette-Pianomann einfallen lässt und Improvisationen auf die wildfremden, randomisierten Chatter spielt – noch dazu wenn sie so gut sind. Jetzt hat der charmante Chatrouletter noch eine Schippe draufgelegt und die Aktion zusammen mit einem 2000 Mann und Frau starken Publikum wiederholt. Groß-ar-tig!
Ja ist das denn die Möglichkeit!? Seit 25 Jahren steht Pete Koller mit der New Yorker Hardcore-Legende Sick of it all auf der Bühne und immer noch springt der alte Mann samt Gitarre wie ein Kunstturner auf Speed über die Bühnen der Welt. Hier ein Beispiel vom Tells Bells-Festival in Villmar: Erst wird schön eine zweifache Pirouette gedreht, dann stampft der gute Pete über die Bühne als ob er fette Kakerlaken zertreten will, anschließend, wie geschätzte 318 Mal an diesem Abend, keilt er schnell mal einen ab und zum Abschluss bringt er noch einen angetäuschten Drehkick in Richtung Bassist – und zwar exakt auf den Beckenschlag und ohne Verspieler! Chapeau, Herr Koller, Chapeau!
Symbolische Politik ist so alt wie die Politik selbst. Sie ist eine logische Folge des menschlichen Kommunikationsverhaltens und als solche nicht per se unmoralisch weil unehrlich. Symbolische Politik verdichtet Informationen und setzt damit Zeichen, die durchaus spürbare Veränderungen nach sich ziehen können.
Angreifbar wird Symbolpolitik wenn sie keinerlei faktischen Bezug mehr hat, sich also auf das Zeichenhafte beschränkt. Wer symbolische Politik um des Symbols Willen betreibt, der muss sich den Vorwurf der Scheinpolitik gefallen lassen: Man tut so als ob, bzw. gibt vor etwas zu tun oder zu sein, wobei sich die Inszenierung im Symbolhaften erschöpft.
In der jüngsten Vergangenheit der deutschen Innenpolitik gibt es zwei Beispiele für lupenreine Scheinpolitik. Das erste betrifft den Zensurvorstoß von Ursula von der Leyen, die signalisieren will, dass sie sich mit vollem Einsatz gegen Kinderpornographie engagiert indem sie entsprechende Webseiten sperrt. Mit Ausnahme der pädophilen Konsumenten und Geschäftemacher kann Von der Leyen dabei auf die volle Zustimmung der Bürger zählen, schließlich zählt Kinderpornographie zu den widerlichsten und schwersten Verbrechen überhaupt. Leider nur ist die Internetsperre in sekundenschnelle einfach zu umgehen, sorgt das statt der Webseiten angezeigte Stoppschild gerade für die Kennzeichnung kinderpornographischer Inhalte und ist außerdem völlig undurchsichtig, wer wie entscheidet welche Inhalte zensiert werden. Der politische Vorstoß der inzwischen “Zensursula” genannten Ministerin ist demnach nicht nur wirkungslos (was die Zielführung betrifft), sondern greift auch empfindlich in die Grundrechte und das Recht auf Informationsfreiheit ein. Was bleibt ist also zum Einen der gewünschte oberflächliche Eindruck, die Familienministerin tue was gegen Kinderpornographie und zum Anderen die geplante Institutionalisierung einer Zensur des Internets, die weder Bürger noch Parlament kontrollieren können.
Von dieser isländischen Band, deren Name eigentlich nur ein schlechter Scherz sein kann – Hjaltalin eben – wurde mir soeben via Twitter ein Lied empfohlen, dass den angenehm einfach auszusprechenden Namen “Traffic Music” trägt. Hiermit verleihe ich diesem Stück das Prädikat “sehr schön gemacht” und muss auch dem Videokünstler einen kräftigen virtuellen Schulterklopfer spendieren. Kurz: Ich bin begeistert.
[via @nilzenburger]
War ja nur eine Frage der Zeit bis die Werbung Flashmobs entdeckt. Vor ein paar Tagen hat nun also T-Mobile (UK) an der Liverpool Street Station flashmobben lassen. Und das ist ihnen so gut gelungen, dass auch ich vor dem viral Spot-Virus in die Knie gehe. Böddesehr:
[via Alltagskakophonie]
“A Benjamin Franklin expert reveals his controversial theory about the discovery of electricity. Witness history told as it’s never been told before…Drunk. Derek Waters Presents: Drunk History vol. 2 – Featuring Jack Black”
Zwei Computer telefonieren miteinander über einen Server im Iran. Die Stimmen sind ebenso generiert wie der Inhalt, der mit Schlüsselwörtern gespickt ist, die beim BKA alle Alarmlampen blinken lassen: Bombe, Koranverse, Ungläubige, aber auch Reproduktion, marxistisch-leninistisch, Prekarisierung. Hinter dieser Aktion steckt der Komponist Johannes Kreidler (”Sehr verdächtig. Gut, dass das alles abgehört und gespeichert wird!”), der gleichzeitig noch seine eigene Musik während des Telefonats abspielt. Wenn das BKA also zuhört, begehen die Beamten eine Urheberrechtsverletzung. Kreidler fordert: “Die GEMA muss jetzt das BKA in meinem Auftrag abmahnen!” Vor allem aber fordert er: Schluss mit der Telekommunikationsüberwachung, Schluss mit der Vorratsdatenspeicherung.
[via Heise online]
Man nehme:
1. Eine zu dicke Scheibe Kürbiskernbrot.
2. Man starte den Toastvorgang.
3. Toasten.
4. Toasten.
5. Immer noch Toasten.
6. Der Rauchmelder signalisiert das Erreichen der maximalen Zubereitungszeit.
7. Fenster auf!
Diesel (ja, das Klamotten-Label) hat sich ein Old-School-Porno-Medley zusammenschustern lassen und die Nackedeis mit Zeichentrick bearbeitet. Ich weiß, ich weiß, virales Marketing und so. Aber wenns doch so witzig ist… [klick!)
[Dank an Dennis]
Die Doors haben quasi vor meiner Haustür gespielt! Nur leider etwa 25 Jahre zu spät früh… Das Konzert muss jedenfalls ein ziemlicher Knaller gewesen sein. “Let’s get the whole fucking thing together just one more time!”:
[via]
The Notwist haben ein neues Video zu “Boneless” gedreht. Außerdem habe ich soeben mal deren Website erforscht und mich ein paar Minuten ausgetobt. Die Seite ist völlig unpraktisch und ein einziger Spielplatz in Flash. Ich bin begeistert! =)
[via]
Den heutigen Post spendiere ich einer Kieler Kapelle, die nicht nur mit ihrem Bandnamen punkten kann. Feuer frei für “Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen”.
[Danke Sarah]