Sigur Ros streamen neues Album

sigur.jpgSigor Ros haben ein neues Album gezaubert, dass in rund 2 Wochen in ein paar Tagen in die Läden kommen soll. Für alle Skeptiker, ungeduldigen Fans und Sparbrötchen gibt es jetzt die Möglichkeit, sich die Platte mit dem griffigen Namen “með suð í eyrum við spilum endalaust” bei last.fm online anzuhören und zwar tutti kompletti! Und wie finden wir das? Richtig, das finden wir toll, sagen Danke nach Island und kaufen uns später die CD, die auf jeden Fall ein Knaller sein muss, wenn die Musik auch nur halb so gut ist wie das Cover.

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Banksy – ‘One nation under CCTV’

Der britische Straßenkünstler Banksy ist so eine Art politischer Kommunikationsguerillero, quasi der Beckenbauer Che Guevara Ghandi Bob Dylan des Grafikdesigns, der zuletzt mit folgendem Werk auf sich aufmerksam gemacht hat:

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Blockhead

Wow, einfach nur wow. Blockhead macht jazzigen Hip Hop der allerersten Güteklasse – ganz ohne Gangsterscheiß versteht sich. Die Premiumempfehlung sei hiermit ausgesprochen. Anbei meine beiden bisherigen Favoriten:

“Insomniac Olympics”

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‘Crosswalk Countdown’ – Preisverdächtiger Ampel-Flashmob

Ein herrliches Video zu einem herrlichen Flashmob, initiiert von GuerilLA am 8.6.08: “Treat each ‘Crosswalk Countdown’ as the ball dropping in Times Square.”

[via]

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Himmlisches Interregnum

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Tafelwein (2)

Frau Anneliese hat sich mal wieder auf dem Küchentisch verewigt. Wobei, verewigt stimmt natürlich nicht so ganz; denn leider hat ein solches mit Wein kreiertes Küchentischgemälde nur eine Halbwertszeit von drei Mal Tisch abwischen (bei uns wird sehr behutsam gewischt). Dafür beabsichtige ich ihr hiermit erneut einen Platz in den Annalen des WWW einzuräumen und möchte ihr Schaffen an dieser Stelle unbedingt mit dem Prädikat ‘brillant’ verknüpft wissen. Wie sich das für eine echte Künstlerin gehört, überlässt sie die Interpretation ihres Werks wieder gänzlich dem Betrachter. Ich beschränke mich an dieser Stelle auf die Namensgebung und nenne das Opus ‘Burning Hand – Let’s panic on the dancefloor’.



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“26 is dancier than 4″

…heißt ein Lied von “This town needs guns” (Oxford/UK), das sich seit einigen Monaten wacker in meinen persönlichen Rock ‘n Roll-Charts schlägt. Seit kurzem gibts zu besagter Melodei ein Video, das ebenso low budget und naiv wie hübsch und kreativ ist:

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Schlafbedarf

Ich bin mir nicht sicher, ob schon mal jemand schöner zum Ausdruck gebracht hat, dass er einfach nur bettreif ist :-) :

Müdigkeit dornröschenesquer Ausmasse droht mich in ihren Schlund zu saugen. Noch traumtänzele ich von Coffein träumend am Abgrund entlang.
[Sascha Lobo on twitter]

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Freie Samples

Großartig! Auf der Seite des Free Sound Project gibt es Samples bis zum Abwinken! Von der Klospülung über exotische Drum-Loops, Fender Rhodes und Nylon-Gitarren bis zu Klicksounds für Webbuttons und dem Geräusch eines herunterklappenden Seitenständers eines Cross-Motorrads. Alles ist natürlich frei erhältlich und steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

[via]

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Björk – Wanderlust

wanderlust

Nicht mehr ganz so taufrisch, deswegen aber nicht weniger berichtenswert, ist die Nachricht, dass Björk ein neues Video gedreht hat: “Wanderlust”, produziert von Encyclopedia Pictura. Björk ist ja bekannt für ihre immer wieder großartigen Videos (man denke nur an “All is full of love”!), die ich als ebenso große Kunst schätze wie ihre einzigartige Musik. Das gilt auch und vor allem für Wanderlust, das mit einem enormen Produktionsaufwand (In 9 Monaten wurden 100.000 $ ausgegeben und laut NYT-Interview diverse Magic Mushrooms verspeist)  in einer 2D- und 3D-Version gedreht wurde. Das komplette Video lässt sich in guter 2D-Qualität (Quicktime) hier bewundern. Ein kurzes Making of könnt ihr euch hier anschauen. Für die 3D-Optik braucht es natürlich die entsprechende Brille und offensichtlich auch irgendein mir leider unbekanntes Plugin.

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MUTO – Ein auf öffentliche Wände gepinselter Animationsfilm von BLU

Ich bitte um stehende Ovationen für dieses animierte Kunstwerk:

[via]

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Shocking Pinks

Die “Shocking Pinks” gehören zu meinen neuesten Entdeckungen bei last.fm. Die gleichnamig Platte der von Nick Harte angeführten Band aus Auckland (Neuseeland) hört sich an wie eine Hommage an die oft kopierten und auch in diesem Fall nicht erreichten “Broken Social Scene”: Alles schön Low-Fi, jazzig-melodischer Besen-Bass, dreckiges leicht “verschnupftes” Schlagzeug (garantiert untight eingespielt), schön sonniges Akustikgitarren-Gezupfe, 80er Jahre Synthie-Streicher und ein Gesang der sich anhört, als ob er am neuseeländischen Strand nach dem Genuss von Mate-Tee und Marihuana aufgenommen wurde. Alles in allem: Applauswürdiger Indie-Pop.
(Hier noch der obligatorische MySpace-Link: Klick!)

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Freier Download: Nine Inch Nails – The Slip

NINNachdem die Nine Inch Nails bereits ihr letztes Album “Ghosts I-IV” teilweise frei ins Netz gestellt haben, zeigt sich Trent Reznor schon wieder ausgesprochen spendabel und schreibt: “thank you for your continued and loyal support over the years – this one’s on me”. Ab heute kann man also die neue Platte “The Slip” komplett kostenlos herunterladen, inklusive pdf-Booklet! Zum Downloaden lässt man dem guten Trent nur seine Email-Adresse zukommen, der sich dann mit einem Link zurückmeldet. Bisher geht das recht fix. Es kann allerdings (so wie beim letzten Mal) sein, dass der Server bald etwas in die Knie geht. Also gebt Gas! Alle 10 Lieder stehen unter einer Creative Commons Lizenz (kein DRM-Firlefanz) und können als mp3, FLAC, M4A oder Wave (24bit 96kHz!!) heruntergeladen werden. Wer das Werk als CD oder Vinyl auf konventionellem Wege erwerben möchte, der muss sich bis Juli gedulden.

Auch wenn Trent Reznor schon deutlich bessere Alben fabriziert hat: Bei mir kommt das Album bisher ganz gut an. Der unverwechselbare NIN-Sound besticht auch diesmal. Neben ein paar krachigen Nummern wie “Letting you” (Presslufthammer-Beat und Overdrive im roten Bereich) geht es bei der schummerigen Klavier-Ballade “Lights in the Sky” oder dem Donnie-Darko-mäßigen “Corona Radiata” eher ruhig zu. Mein Favorit ist bisher aber Echoplex, das ihr euch eine Etage tiefer schon mal anhören könnt.

[via]

 
 NIN - Echoplex: Play Now | Play in Popup | Download
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Power-Poet: Sulaiman Masomi

Nachdem ich vorgestern über den Mann mit der großen Nase und ohne Namen vom Gießener Poetry Slam berichtete hat sich nun also herausgestellt, dass es sich um Sulaiman Masomi handelte. Dass dieser Mann den Poetry-Pot wirklich verdient hat, davon kann sich nun jeder per Video überzeugen lassen. Sulaiman Masomi: “Ein Kanake sieht rot”

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Um die Wurst gedichtet – Poetry Slam in Gießen

Was für ein herrlicher Abend, liebe Leserinnen und Leser, der Poetry Slam, er war in Gießen (muk) am heutigen Freitag und ich sage JA, ich bin sehr erfreut, dabei gewesen zu sein. Es wurde viel fabuliert, philosophiert und wortjongliert, man könnte meinen “poetriert” (© 2008 kHOSSmos). Die Kontrahenten lieferten sich ein hartes Rennen um den Gießener Poetenolymp und den dazugehörigen ersten Preis (eine frische Wurst); doch nur einer konnte gewinnen und es war: …Äh, der Dritte von rechts (Pardon für die fatale Fotografie), der Mann der aus Afghanistan kam, der Mann mit der langen Nase, der Mann dessen komplizierter Name in meinem Kurzzeitgedächtnis den Heimweg leider nicht überlebt hat, der Mann, der “wenn er was zu sagen hätte” gar nicht da gewesen wäre, der jedoch  eben weil er einiges zu sagen hatte doch zugegen war; und das ist zu begrüßen ist, denn ohne ihn wäre der Abend nur halb so amüsant gewesen. Dank an alle Stand-Up-Poeten für diese gelungene Veranstaltung!



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