Fotoalbum bei 23hq.com

Endlich habe ich auch einen dieser netten Photo-Sharing-Accounts. Nicht dass ich sowas wirklich bräuchte (was braucht man schon…), doch diese Web-2.0-Spielzeuge sind schon praktisch und können einen außerdem unglaublich gut vom Arbeiten abhalten. Da meine Beziehung zu Dingen, die einen unglaublich gut vom Arbeiten abhalten durch eine nicht unwesentlich große Anziehungskraft gekennzeichnet ist war es eigentlich klar, dass ich früher oder später auf den Geschmack komme…
Jedenfalls, nachdem ich bisher immer Bilder und Fotos auf meinem eigenen Webspace gehortet habe, probiere ich mich seit heute mal an 23 (bzw. 23hq) aus (Ich danke Herrn Dahlmann für den guten Angebots-Überblick). Der erste Eindruck ist ausgesprochen gut: Die Menüführung ist übersichtlich, die Qualität ist wirklich sehr gut und auch sonst muss man hier scheinbar auf nichts Wesentliches verzichten was es sonst bei flickr gibt (bis auf die große Community vielleicht). Ich bin jedenfalls bisher recht begeistert von dem Angebot (das rundum kostenlos ist) – bis auf die Tatsache, dass der kostenlose Account nur einen Upload von 30 Bildern pro Monat (plus 300 in der ersten Woche) hergibt. Aber gut, ich knipse auch nicht massenhaft Fotos, die ich mit der Welt teilen möchte. Ansonsten kann man sich auch für 20 € im Jahr zum Pro-Account hochschwingen und Material uploaden bis die Schwarte kracht. So. Und mein frisch angelegtes (und noch recht leeres) 23-Album ist übrigens hier zu finden.



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“Born in the Bronx” – John Conzo fotografierte die Anfänge des Hip Hop

Hip Hop Conzo

Es war einmal vor gut 30 Jahren in der Bronx, da begannen ein paar farbige Jungs Soul- und Disco-Beats zu spielen, wilde Sachen mit Schallplatten zu machen und zu der Musik zu rappen statt zu singen. Man war noch weit entfernt von “Bling-Bling”, dicken K(n)arren und “Bitches ‘n Hoes”. Der Fotograf Joe Conzo hat diese Anfangsphase des Hip Hop miterlebt und fotografiert. Daraus entstand ein Buch mit dem Titel “Born in the Bronx. An Original Record of the Early Days of Hip Hop”. Viele der darin abgedruckten Fotos sind online zu bewundern auf Joe Conzos Website.

[via SZ (analoge Offline-Ausgabe), S. 14]

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Tafelwein

“Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens”, soll der griechische Tragödiendichter Euripides einst gesagt haben. Einen ähnlichen, aber umgekehrten Gedanken hatte wohl auch die gute Frau Anneliese als sie eines Abends die frischen Weinflecken auf dem Küchentisch bearbeitete. Wein stand ausreichend zur Verfügung, die Phantasie erhellte den Raum und zum “Reiz des Lebens” in seiner nackten Ursprünglichkeit war es nur noch ein kleiner Schritt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

wein

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Ich sag nur: Klebeband

Na, wer erinnert sich noch?

Wer keine Ahnung hat was der junge Mann da so schön auf der Gitarre klimpert (wofür ich wenig Verständnis habe…) kann sich hier die Auflösung anschauen: http://de.youtube.com/watch?v=3w-oDZSLUrY

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Wie ein alter Freund: ‘Hunter’ von Portishead

portishead_thirdDass die wunderbaren Portishead nach elf Jahren Pause ein neues Album (Third) aufgenommen haben dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Als mir vor ein paar Tagen “Machine Gun” zu Gehör kam wurde meine Vorfreude auf die Platte allerdings erst einmal geschmälert; denn selbst die süßlich-melancholische Stimme von Beth Gibbons konnte mich nicht über den ätzenden Baller-Beat hinwegtrösten, den ich vor allem anstrengend finde. Umso mehr ging mir heute das Herz auf als ich “Hunter” entdeckt habe, das stark an die gute alte “Dummy“-Zeit erinnert. Das Lied kommt daher wie ein alter Schulfreund, dem man Kekse und einen Platz auf der Wohnzimmercouch anbieten möchte. Da sind sie wieder, die knarzigen Wild-West-Gitarren und düsteren Harmonien, der säuselnde Gesang und der 70er-Jahre-mäßige, verhallte Low-Fi-Sound. Herrlich!

[Siehe auch: ZEIT online, Die Erfinder sind zurück]

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Die Träumer

träumerJa ich weiß, ihr wollt wahrscheinlich alle heute Abend Germany’s next Topmodel gucken. Schließlich wird es spannend, denn “Vanessa muss viel Haut zeigen“: “‘Als wir das gehört haben, dachten wir nackt? Nur mit den Haaren? Oh je … ‘, sagt Vanessa. Doch die Zweifel sind schnell verflogen…”

Wer selbst noch Zweifel hegt, ob er sich die nackige Vanessa – allein umhüllt von endlosem Zickenterror und noch endloseren Werbeblocks – reinziehen muss, dem sei hiermit ein Alternativprogramm empfohlen: Die Träumer (21 Uhr, arte). Ein sehr schöner Streifen mit drei Filmstudenten im Paris der 68er zwischen Cinephilie, politischen Utopien und Rebellentum. Und wie sich das für einen Film über die Zeit der freien Liebe so gehört gibts auch noch ein paar Nackedeis zu sehen. So oder so: Es geht also auch ohne Vanessa…

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La bouteille musicale – oder: Recycling mal anders

flaschenautoMusik hören kann jeder. Musik machen können nicht so viele. Erst ein Instrument bauen und dann darauf spielen, das machen die wenigsten. Wenn man sich dafür aber die Zeit nimmt und nicht gerade eine Gitarre (laaangweilig) oder eine Trommel (*gähn*) basteln möchte, dann scheinen Glasflaschen voll im Trend zu sein. Das Ergebnis kann sich zumindest sehen und manchmal auch hören lassen:

[via]

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Scarlett Johansson macht Musik – Hoffentlich nicht mehr lange…

Nachdem mich mein Mitbewohner gestern Abend darüber informiert hat, dass der sagenhafte Tom Waits und die wunderbare Scarlett Johansson zusammen Musik machen, da habe ich mich noch gefreut wie ein kleines Kind. Schließlich sollte man meinen, dass nur etwas Großartiges dabei herauskommen kann, wenn einer der besten Musiker ever mit einer der hübschesten Frauen ever ein musikalisches Joint Venture startet. Als ich dann heute erfahren habe, dass außerdem David Bowie (!), TV on the radio (sehr cool!) und die Yeah Yeah Yeahs (Yeah!!) mit im Boot sind, da habe ich vor Begeisterung Szenenapplaus geklatscht.

Dass dann alles ganz anders kommen sollte habe ich schon geahnt, als René ins Plenum fragte, “wer zum Geier diesen Haufen Scheiße zusammenproduziert hat”. Nachdem ich nun die ersten drei Lieder der Platte selbst (hier) gehört habe muss ich leider bestätigen, dass sich zumindest diese drei Lieder durchaus als “Haufen Scheiße” bezeichnen lassen. Einfallslose Harmonien, billige 80er Jahre-Alleinunterhalter-Sounds und ein müder Gesang dem man anhört dass er durch eine Armada von Effekten getragen wird, schmälern meine Laune gewaltig. Zu guter Letzt hat man noch eine riesige Portion Hall über die Tracks geklatscht, was dem Ganzen den letzten Rest an Drive nimmt. Fazit: Unhörbar. Leider…

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Barra Head

Wer die Möglichkeit hat, Barra Head mal live zu sehen, der sollte sie nutzen! Wie so oft der Fall war auch die Musik der drei Dänen live gespielt um Längen besser als von der CD. Obwohl gestern Abend nur ein klägliches Dutzend an Zuschauern im Gießener muk war, hat sich die Band in klassischer Nirvana-Besetzung sehr schön ins Zeug gelegt. Ich bin immer noch fasziniert von Gregersens Bass-Sound, der sowas von evil war, dass er dafür einen Preis verdient hat.

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Anstrengend schön – Das neue Album von Autechre: Quaristice

autechre

My dear Mr. Songclub, ganz schön anstrengend, das neue Album von Autechre! Aber warum auch nicht, schließlich machen die beiden Manchesteraner “dasselbe wie immer, nur jetzt“. Was das ist? Nun, manche halten es für “Downbeats, kombiniert mit Ambient-artigen Synthesizer-Melodien/Akkorden”. Andere sprechen von “fraktaler Musik”. Viele finden die Lieder wohl eher rektal. Ich hingegen sage: spektakulär und beschränke mich ansonsten auf die Empfehlung der Myspace-Seite von Autechre (die übrigens als so eine Art Visualisierung des Sounds funktioniert), wo man sich das komplette Album online anhören kann. Vorhang auf für: “Quaristice

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Der Irrsinn und ich…

Ein Comic von Andy Fischli auf Demotapecomix: Klick!

irrsinn
[Danke flo]

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Best of “Gemischtes Doppel”

Das gemischte Doppel erscheint jede Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Heute wird der Leser auf die Wortverwandschaft gewisser Kommunisten und öder Plattenbausiedlungen hingewiesen. Der ein oder andere mag vielleicht auch inhaltliche Parallelen sehen, auf die ich aber an dieser Stelle nicht eingehen werde. Mehr gelungene bebilderte Buchstabendreher sind übrigens zu finden in den Leser-Top-Ten von 2007.

gemischtes doppel

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Efterklang – Märchenmusik aus Kopenhagen

efterklangDie dänische Band Efterklang ist einfach nur… erstaunlich. Ganz sachte kommen sie daher, fast schon vorsichtig. Efterklang schreiben nicht einfach nur schöne Lieder, sie erzählen Geschichten, akustische Märchen. Der Sound ist experimentell, ohne sich an elektronischem Geklingel aufzuhängen. Efterklang hören sich manchmal naiv wie ein Schulorchester an, sind aber alles andere als Amateure. Sie machen musikalische Kunst, so wie es nur wenige schaffen. Sie machen Musik, die sehr emotional und bildhaft, ideenreich und bauchlastig ist. Daher gibts von meiner Seite hiermit eine ganz schwere Hörempfehlung.
[myspace...]

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Online Ausstellung: Bodies of Knowledge

Die Online Ausstellung der British Library zeigt, wie der Körper im Laufe der Geschichte abgebildet wurde. Zu sehen ist eine Auswahl eindrucksvoller Bilder, geordnet in 10 Kategorien, die sich an der Zeit und dem Kulturkreis orientieren. Hier sind neben Da Vincis vitruvianischem Menschen beispielsweise auch Aufnahmen von Röntgen und Ankündigungsplakate von Freak Shows aus dem viktorianischen Zeitalter zu bewundern.

For thousands of years the inner workings of the body have provoked fascination, confusion, amazement and even disgust. This site looks at the way different cultures, at various points in history, have looked at the body, and how these ideas have been translated into pictures.

body pictures

[via boing boing]

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Wenn mal wieder keiner hinschaut…

strommast

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