Murcof – Couchiges Elektro-Geknister

Viel Hall, viele Streicher, viel Geknister und Geklacker. Ambient eben. Genau das macht Murcof (Mexico/Kalifornien). Live kommt neben Trommeln noch eine Trompete zum Einsatz, die dem Ganzen eine leicht jazzige Note gibt. Klingt nett. Ansonsten würde ich die Geschichte mal zusammenfassen mit: Chillige Klänge, die nach Couch schreien. Damit gehört Murcof zu den Bands, die man zwar nur nach Sonnenuntergang hören kann, die einen aber dafür sicher durch die Nacht bringen.

murcof

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Mein neues Spielzeug…

ibanez bass

…besteht aus Esche, Ahorn und ordentlich viel Chrom, hat einen monstermäßigen Höllensound und sieht wie ich finde einfach nur großartig aus. Das Gerät ist von Ibanez und heißt ATK-300, wobei ATK für “Attack” steht. Das klingt etwas prollig, darf sich Ibanez in dem Fall aber absolut erlauben. Der Klang ist ziemlich vielseitig, von jazzig-soft bis druckvoll-erdbebenmäßig (ATK!). Der Bass lässt sich angenehm und unkompliziert spielen, ist vernünftig gearbeitet und preislich absolut im Rahmen. Kann ihn also nur weiterempfehlen.
Zum Einsatz kommt diese Schönheit übrigens in einem neuen Musikprojekt, bei dem ich mich zum ersten Mal als Bassist probiere. Der Wechsel von der Gitarre zum Bass verlief bisher aber erwartungsgemäß problemlos. Über die noch namenlose Combo werde ich zu gegebener Zeit mehr berichten. Ich kann aber schon mal sagen, dass dabei vom Basssound her eher die Erdbeben-Variante gefragt sein wird. ;-)

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Radiopannen…

…gibt es viele; aber wohl kaum eine ist so ein Oberkracher wie diese hier =)

Neulich im Radio « Stefan Niggemeier

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A fünfundvierzig

nebel

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Titanic-Cover

Alle Titanic-Cover von 1979 bis heute gibts hier.

titanic banane

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Desoto Jones

Etwas kitschig amerikanisch; ein bisserl emo; sehr schöne, leichte, popige Refrains; mal bei Jimmy Eat World angelehnt, mal an Third Eye Blind oder Matchbox Twenty erinnernd; Jedenfalls alles in allem einen Link wert: Desoto Jones

desoto jones

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Night on Earth

night on earth Fast alle “Komödien”, die mir bisher in Kinos und Videotheken begegnet sind, stehen auf meinem persönlichen Index. Inzwischen mache ich um alles, was angeblich “total witzig” ist, erstmal einen großen Bogen. Zu oft musste ich Qualen leiden bei so unterirdischen Streifen wie “Der Wixxer”, “Die Wutprobe” oder “American Pie”, wo eher weinen als lachen angesagt ist.
Umso schöner ist es, wenn man dann mal seltene Perlen wie “Night on Earth” (1991, von Jim Jarmusch) findet. Genau genommen ist Night on Earth keine reine Komödie, sondern hat auch durchaus ernste, eher nachdenkliche Szenen. Gerade dieser Kontrast trägt allerdings auch zur besonderen Würze des Films bei. In dem Episodenfilm werden fünf Geschichten aus fünf verschiedenen Städten (Los Angeles, New York, Paris, Rom, Helsinki) erzählt, die alle in Taxis und alle in einer Nacht spielen. Auf die Synchronisation der Sprache hat man bewusst verzichtet und arbeitet stattdessen mit Untertiteln – was der Atmosphäre sehr dienlich ist. Das Konzept und die Plots sind wortwörlich ganz großes Kino. Besonders brillant ist aber die schauspielerische Leistung. Vor allem Roberto Benigni und Giancarlo Esposito gemeinsam mit Armin Müller-Stahl verleihen dem Film einen großartigen, authentischen Humor, der nicht darauf angelegt ist, Pointen mutwillig an den Haaren herbeizuziehen (s.o.), sondern der auf der Klasse der Darstellung und der gekonnten Inszenierung kreativer Dialoge beruht. Ein absolutes Must-See!

[Dank an Frau P. aus K.]

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Billy Bragg – ‘Waiting For The Great Leap Forwards’

Es ist mir ein Rätsel wie das passieren konnte, aber Billy Bragg hat sich die längste Zeit meinen Playlists entzogen. Hier ist er mit seinem Knallersong ‘Waiting For The Great Leap Forwards’.

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Okkervil River

Für den Kracher des Monats sind eindeutig Okkervil River (Indie-Folk-Irgendwas aus Texas) verantwortlich, die mit “Our Life is Not a Movie or Maybe” einen echten Hit, ja man könnte auch sagen, ein akustisches Feuerwerk der guten Laune, fabriziert haben.

[Dank an Frau W. aus B.!]

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Covers zum Selberbasteln

national_geographic

Eine Werbemaßnahme, die zur Abwechslung mal wirklich Spaß macht ist der Cover-Generator MagMyPic.com.

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envy

© envy. photo by yoshiharu otaSo liebe Leserschaft, mein Award für das beste Rockkonzert des Jahres 2007 wird hiermit bereits vorzeitig vergeben. Gewinner sind die wunderbaren envy. Die Hardcore-Band aus Tokio gab gestern seit vielen Jahren wieder mal eine Vorstellung in Deutschland. Schöner Weise sind sie dazu in Gießen gelandet. Die Menge (ca. 250 Zuschauer) im MuK hat ausgesprochen eifrig in die Hände geklatscht. Und das völlig zu recht. Denn keiner kann nun mal so schön auf japanisch schreien wie Tetsuya Fukagawa. Energisch sägt er sich durch die atmosphärischen Gitarren, die sich wie akustische Plüschteppische über die übersichtlichen Beats kuscheln. Zwar bewegen sich envy musikalisch in recht eng abgesteckten Grenzen. Aber live reißen sie einen mit ihrer hochemotionalen Performance völlig vom Hocker. Dazu trägt auch der bandeigene Mischer bei, der einen rundherum sahnigen Sound gezaubert hat. Applaus, Applaus, Applaus…

[Photo by yoshiharu ota - © envy]

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Persepolis

Persepolis Es ist schon ein paar Jahre her, da schrieb Marjane Satrapi zwei großartige Comic-Bücher über ihre Kindheit und Jugend im Iran während der islamischen Revolution. Die Zeichnungen sind schlicht und in schwarz-weiß gehalten; der Plot ist jedoch alles andere als farblos, sondern erzählt einen spannenden Teil der iranischen Geschichte durch die Brille der Autorin, die im Spannungsfeld zwischen den Platten von Iron Maiden und der Tyrannei der Religionswächter aufwuchs. Persepolis wurde nun als Zeichentrickfilm animiert und kommt heute in die Kinos. Dem Trailer nach zu urteilen hat man sich eng an das Buch gehalten. Der bereits preisgekrönte Film kann daher nur ein Knaller sein.

[Hier sollte nun eigentlich der Trailer als eingebautes Youtube-Filmchen folgen. Nur leider verschiebt sich daraufhin die komplette Seite. Daher gibts nun erstmal nur den link. Vielleicht kann mir jemand verraten, wie ich die "embed"-Funktion nutzen kann, ohne einen Layout-GAU zu verursachen...?
update: Ah ja, mit "<div>" und so geht das also!
]

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Colourful Grey – Der letzte Akt

‘All good must come to an end’ gaben Colourful Grey schon im Mai bekannt als sie überraschend das Ende der Band verkündeten. Hier und da habe ich bereits meine große Begeisterung für das Frankfurter Quintett zum Ausdruck gebracht und bedauere daher umso mehr deren Auflösung. Jedoch: It ain’t over ’til it’s over. CG verabschieden sich nicht mit einem finalen Newsletter, sondern hauen am 30. November im Frankfurter Sinkkasten ein letztes Mal richtig auf die Kacke. Noch dazu haben sie in den letzten Monaten das Kunststück vollbringen können, ein komplettes neues Album aufzunehmen (!), dass zum Abschlusskonzert erscheinen wird (und im Ticketpreis – 8 € – inklusive ist) – als musikalischer Abschiedsgruß quasi. Wer sich schon mal einen Eindruck verschaffen möchte kann sich drei der neuen Songs auf MySpace anhören. Echte Schmankerl, wie ich finde…

 

Colourful Grey - banner

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Schatten aus Beton

Terminus heißt ein achtminütiger Kurzfilm von Trevor Cawood. Gezeigt wird die Flucht eines Mannes vor seinem steinernen Begleiter, der vom Zweifel in die Verzweiflung abrutscht. Ein Sahnestück der Kurzfilmkunst, ästhetisch wie inhaltlich, mit viel Raum zum Grübeln.
Ich empfehle ausdrücklich die oben verlinkte Quicktime-Version (210 MB). Wem das zu lange dauert, der wird freilich auch bei Youtube fündig.

terminus

[via Spreeblick]

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Zudeicks satirischer Wochenrückblick

Das sollte man sich ab und an mal gönnen: Der Satirische Wochenrückblick [RSS-Feed] von Peter Zudeick auf NDR-Info. Hier wird völlig rücksichtslos und angenehm unsachlich der Auswurf politischer Kommunikation verwurstet. Es folgt ein Beispielschmankerl [mp3 - 1,4 MB].

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