Drei Tage in Den Haag

Den Haag ist wohl trotz der formidablen Strandlage keine so typische Touristenstadt – zumindest nicht für Durchschnittsverdiener-Touristen; denn Den Haag ist vor allem eins: teuer. Das lässt sich auch am Kulturprogramm ablesen. Vor allem Jazz und Kunstausstellungen gibt es an jeder Ecke. Es gibt wohl auch ein alljährliches Jazz-Festival, das relativ groß ist und bekannte Musiker anzieht. In Sachen Kunst findet man vor allem viele eher klassische Koryphäen wie z.B. Kandinsky. Da mir für die Bilder des Herrn Kandinsky jedoch die Antennen fehlen habe ich mir lieber die Escher-Ausstellung angeschaut. Hier hängen all die bekannten und abgefahrenen Bilder, denen man auch in der ein oder anderen Studenten-Butze immer wieder begegnet: Die Ameise auf dem Möbiusband, das absurde Treppenhaus oder der schwarze und der weiße Typ, die sich die Hand geben. Übrigens hat Escher seine Bilder (meistens) nicht mit Kreide oder Bleistift gezeichnet, sondern per Holzschnitt angefertigt! Das heißt also: Erstmal alles in weiches Holz geritzt, dann Farbe drauf und anschließend auf Papier gedruckt. Wusste ich nicht, finde ich aber sehr beeindruckend. Sehr schön ist im Escher-Museum auch das oberste Stockwerk, wo die visuellen Effekte seiner Bilder erklärt werden und man das ein oder andere selbst ausprobieren kann. Sehr schön z.B. dieses 3D-Effekt-Bild oder die Spiegelkugel.
Ein weiteres Highlight der Den Haag-Reise war der Ausflug zum Strand, der übrigens riesengroß ist. Als ich da war herrschte eine gefühlte Windstärke von 38 1/2 und die Wellen waren ziemlich hoch. Dutzende von Kite- und Wind-Surfern stürzten sich todesmutig in die Wasserhölle. Ich habe mich aufs Beobachten beschränkt und aufs “Eijeijeih”- oder “Nicht zu fassen!”-Rufen als wieder mal einer 10 Meter in die Luft abhob und ich ihn schon am nächsten Leuchtturm hängen sah. Leider ist der Strand komplett zugeballert mit Geschäften, Hotels und überteuerten Restaurants. Außerdem direkt am Strand: Ein Kasino. Nein nein, nicht so eine schmierige Spielhölle mit piepsenden Automaten, sondern ein schicker Laden mit Roulette- und Black Jack-Tischen. Für mich wars der erste Ausflug in ein Kasino und ich habe mich erstmal auf Jetons für 20 Euro beschränkt – was nicht viel ist wenn man bedenkt dass man beim Roulette mindestens 5 oder 10 Euro einsetzen muss.

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An? Aus!

Waaah! Jemand hat aus meinem Tagesablauf eine Maschine gebaut!

[Danke flo]

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Upgrade

Endlich habe ich es geschafft meine Wordpress-Installation mal auf den aktuellsten Stand zu bringen. Nachdem ich bis vorhin noch Version 2.3.1 genutzt habe bin ich jetzt gespannt was Version 2.7.1 so bringt. Zwar kam ich mit 2.3.1 immer gut klar, aber irgendwann hatte sich die Installation aus mir unerklärlichen Gründen selbst zerschossen und ich konnte die Seite teilweise nicht mehr (um)gestalten. Jetzt funktioniert hoffentlich wieder alles. Die neue Admin-Oberfläche sieht jedenfalls schon mal sehr schick und übersichtlich aus. Hoffentlich werde ich die in Zukunft öfter zu Gesicht bekommen und meine Posting-Frequenz etwas nach oben schrauben können. Der erste Schritt ist hiermit getan.

In diesem Sinne, bis demnächst!

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Frohes Fest!

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Sometimes Go – A long night with friends, instruments, cold beer and candy.

sometimesgo.jpgWerte Rezipienten und Musikfreunde, ich erkläre hiermit feierlich meine Rückkehr auf die Rock ‘n Roll-Bühnen dieser Welt – mit neuem Instrument (Bass) und neuer Band: “Sometimes Go”. Das sind vier alte Hasen – Dennis (Dear Diary), Ingo (Losone), Simon (The Bleech; Colourful Grey) und meine Person (The Bleech) – die längst nicht mehr vom Rockstardasein träumen, aber nochmal zeigen wollen, dass sie wissen wo der Barthel den Most holt.

Auf unserer Myspace-Seite (www.myspace.com/sometimesgo) stehen drei von fünf Liedern online, die wir im Sommer aufgenommen haben (Wer von euch damals mit uns den Chor eingesungen hat wird sich vielleicht über Lied Nr.3 freuen – “Turns to Gold”). Fotos, eine kurze Bandinfo und die Möglichkeit, uns etwas ins Gästebuch zu schreiben gibts dort auch.

Am allerwichtigsten ist an dieser Stelle aber die Ankündigung, dass wir am kommenden Dienstag, den 2.12., im Gießener MuK unser Debüt feiern und zusammen mit den fabelhaften “This Town Needs Guns” spielen werden. Los gehts um 20 Uhr, Eintritt 7 Euro.

Bis dann!

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Wurmvideokorrespondenz

Ich so: Igitt ey, zieh dir das mal rein:

Er so: Das beunruhigende an den Viechern ist, dass sie ihren Wirt (der praktisch nur noch eine Hülle ist) vorher in irgendeiner Weise so steuern, dass er Wasser aufsucht und hineinspringt, damit sie besser aus ihm rauskommen… [kein Scheiß!]

Ich so: Verdammt! Ich hab mir diese Woche schon drei Mal überlegt ins Schwimmbad zu gehen und fühl mich eh so leer! AAAAAaaah!

Er so: Keine Bange. Wenn da wirklich gerade der Wurm aus dir sprechen würde, würdest du mir eher vorschlagen mal GEMEINSAM ins Schwimmbad zu gehen… =)

[Dank an flo für das Gespräch!]

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Temporarily not updated

Werte Rezipienten, da der Autor von einer widerlichen Seuche, gemeinhin auch Stress genannt, heimgesucht wird, darf in den nächsten Wochen nicht mit frischem Content gerechnet werden. Ach und übrigens: Life’s a b… äh, ich muss weg.

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Wordpress-Eigenleben

Wordpress scheint über Nacht ein gewisses Eigenleben entwickelt zu haben. Aus mir völlig schleierhaften Gründen kommt sowohl das von mir genutzte Theme als auch die Admin-Oberfläche plötzlich in englisch daher! Dabei habe ich an keiner einzigen Stellschraube gedreht! Da ich aber davon ausgehe, dass 98 % aller Blogleser der englischen Sprache mächtig sind sehe ich das erstmal als ein überschaubares Problem an, werde aber trotzdem mal zur Recherche ansetzen. Tja ja, es wird auch nie langweilig mit der Bloggerei, gell…

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Heckspoiler

Dass tiefergelegte Prollkarren ziemlich lächerlich aussehen stört mich für gewöhnlich eher wenig. Schließlich sehen die Fahrer meistens genauso lächerlich aus und hören noch viel lächerlichere Musik. Insofern ist im Mikrokosmos ‘Prollkarre’ soweit alles im harmonischen Einklang. Problematisch wird es nur manchmal. So z.B. heute auf der Autobahn, auf der sich kurz vor mir eines jener besagten Vehikel durch die Reihen schob. Ein alter BMW, der so lila war wie Kacke braun ist. Leider hat Monsieur Tuningexperte vergessen, seinen Heckspoiler richtig festzukleben, weswegen dieser abfiel und mitten auf der Überholspur lag – auf der ich gerade mit kurz-vor-Überschall-Geschwindigkeit unterwegs war. Nur um Haaresbreite habe ich diesen Haufen Plastikschrott umkurvt. Deshalb, liebe MöchtegernHamiltons, schraubt eure Karren wenigstens so zusammen, dass sie nicht nur “total cool” aussehen, sondern sich auch nicht auf der Autobahn in ihre Bestandteile zerlegen. Und wo wir gerade dabei sind: Kauft euch halt einfach mal ne anständige Platte, wenn ihr schon mit runtergelassenen Fenstern und 5.000 ausgereizten Watt an den Eisdielen der Republik vorbeischaukelt. Und… ach, is ja auch wurscht.

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Birdshit happens

Kommt ein Vöglein geflogen, setzt sich nieder auf mein’ Tisch, kackt ‘nen riesigen Haufen, wenn ich den mal erwisch!

Das muss mindestens ein Albatros oder Steinadler gewesen sein, der mir da auf meinen Balkon-Tisch gemacht hat, denn der Streifen ist beachtliche 10 cm lang gewesen. Ich rätsele noch immer, ob es etwas zu bedeuten hat, dass die Hinterlassenschaft die Form von Sardinien hat…



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Heiliger Rasen?

“Bitte Rasenfläche nicht betreten”??? Äh, warum jetzt? Soll auf diesem Stück Rasen vor dem Gießener Finanzamt (!) vielleicht das nächste Wimbledon ausgetragen werden? Ist unter dem Rasen eine geheime Raketenabschussbasis versteckt? Oder leidet der Gärtner einfach an einer Profilneurose?
Ach was, mit dem Rasen hat das Schild doch wenig zu tun. Der Absender will uns etwas ganz anderes mitteilen als auf den Schutzwert des Grüns hinzuweisen. Zwischen den Zeilen steht da nämlich: Das Gras ist uns ziemlich banane, aber man muss den Leuten anzeigen, dass hier nicht jeder machen kann was er will. Follow the rules or follow the security guards. Laissez faire ist für Kommunisten und andere Tagediebe.
Da gibts nur eins: Die Che Guevaraisierung der Rasenflächen!

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Prost Mahlzeit! Die Welt lacht ohne mich

Gestern war Weltlachtag und heute stehts in der Zeitung. Toll! Mir hat natürlich mal wieder keiner Bescheid gesagt, dass man um 14 Uhr drei Minuten lang den Weltfrieden herbeiprusten kann. Tja Leute, so wird das nix… :???:

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Wunschliste an Google Earth: Zeitliche statt räumliche Tiefe

Liebe Google Earth-Programmierfritzen,

besten Dank für eure hervorragende Arbeit. Was ich mir für die Zukunft aber wünschen würde, das ist nicht unbedingt mehr 3D-Firlefanz. Toll wäre doch, wenn man statt in die räumliche vielmehr in die zeitliche Tiefe eintauchen könnte. Ich stelle mir das so vor: Man baue eine Art Scrollbalken ein mit dem man die Erdzeit verändern kann. Klickt man nach links, landet man irgendwann bei den Dinos, klickt man nach rechts, ist man wieder im Jetzt. Wer sich ein bisschen kreativ austoben möchte kann natürlich auch rechts “anbauen” und sein eigenes Zukunftsszenario basteln. Ach, und vielleicht wäre eine kleine Erdzeituhr witziger als ein langweiliger Scrollbalken. Jedenfalls ginge es mir nicht so sehr darum, dass ich mich in die virtuelle Welt eines Neandertalerdorfs reinzoomen kann (was zweifellos auch ziemlich cool wäre), sondern ich möchte eine Kennzeichnung historischer Orte und Begebenheiten, alte Grenzverläufe, vielleicht auch Migrationsbewegungen und Schlachtverläufe nachvollziehen können. Im Moment würde ich mich z. B. gerne in die Zeit der Perserkriege klicken, um zu sehen, wo die athenischen Trieren angedockt haben, wo die erste Thermopylen-Schlacht war, wo die Ionier gesiedelt haben und wie groß die spartanische Polis war. Leute, das wäre der absolute Knaller! Na ja, ich bin zuversichtlich, dass ihr das hinbekommt. Gebt Gas!

Beste Grüße!

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Bastellaune

headerIch bin in letzter Zeit mal wieder etwas in Bastellaune was das Layout bzw. Design angeht. Da meine technischen Kompetenzen dabei gegen Null tendieren stolpere ich meist hilflos durch die Code-Landschaft mit der Folge, dass das Blog immer kurz vorm “rien ne va plus” steht. Doch Spaß machts trotzdem, ‘trial and error’ hin oder her – ich mache ja schließlich immer brav backups. Im Moment versuche ich übrigens herauszufinden, wie man den Abstand zwischen Seitenanfang und erstem Eintrag (da wo das Logo/der Banner sich befindet) verkleinern kann (ja, das ist mein Ernst). Tipps und Ratschläge nehme ich gerne dankbar entgegen. Ansonsten habe ich ein bisschen an Footer und Sidebar geschraubt und eben den Banner verändert (Jamiroquai lässt grüßen). Außerdem sind mir schon vor einiger Zeit ein paar richtig schicke Wordpress-Themes bei GraphPaperPress.com aufgefallen, wobei mir besonders der Kandidat Gridline lite gut gefällt. Ich werde mir das neue Outfit gleich mal herunterladen und erst einmal schön den Code versauen, d. h. versuchen, das Theme an meine Vorstellungen anzupassen. Vielleicht bekommt ihr ja das Ergebnis in absehbarer Zeit hier zu sehen…

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Dämmerung am Schiffenberg

schiffenberg

Habe ich gestern Abend geknipst. Ungefähr hier.

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