Blaumachen
Auf Platz 1 meiner Liste der völlig nutzlosen Beschäftigungen, die einen hervorragend vom Arbeiten abhalten, steht seit neuestem: Eine Runde Blue Ball Machine gucken
[via bundeskanzlerkandidatin]
Auf Platz 1 meiner Liste der völlig nutzlosen Beschäftigungen, die einen hervorragend vom Arbeiten abhalten, steht seit neuestem: Eine Runde Blue Ball Machine gucken
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Zu den festen Festtagen im Jahr gehört definitiv der Aschermittwoch. Keine grölenden Clowns und kotzenden Cowboys mehr, kein Hellau und Alaaf, keine Narrenkappen und keine Funkenmariechen. Vor allem aber keine Faschingsmusik, die wohl größte Zumutung dieses unterirdischen Events…
Wer hätte schon gedacht, dass die “dentinadhäsive Mehrschichtrekonstruktion in Schmelz-Dentin-Ätz Technik” mal negativ mit meiner weihnachtlichen Gönnerlaune korreliert…?
Jaaa liebe Althistoriker, ihr könnt nicht nur Latein, sondern auch Altgriechisch. Das finde ich ganz wunderbar! Wirklich. Sicherlich habt ihr ganz schön die Stirn runzeln müssen, bis ihr soweit ward, Cicero und Herodot rückwärts übersetzen zu können. Lasst es eure Umwelt ruhig wissen, dass ihr zwei Sprachen sprecht, die zwar keine Sau mehr benutzt, die aber irre cool kommen gegenüber anderen Leuten – besonders denen, die sie nicht beherrschen. Haut ruhig mal ein Zitat von Platon im Original raus, wenn ihr euch bei der Supermarkt-Aushilfe über den abgelaufenen Schmierkäse beschweren wollt. Aber mal ehrlich jetzt: Wer soll denn diesen Text über die alten Spartaner verstehen, wenn da nicht übersetzte Original-Zitate reingewurschtelt werden?
Spam kennt viele Kanäle: Email, Kommentarfunktion, Post, Telefon usw. Während sich die ersten beiden Kanäle inzwischen ganz gut filtern lassen, ist das bei den letzten beiden schon schwieriger. Eine ganz eigene Problemkategorie füllen die Klinkenputzer, die quasi als personifizierter Spam daherkommen. Gestern klingelte beispielsweise wieder mal ein Mädel, vielleicht 17 oder 18 Jahre alt, und wollte mir was von Arcor-Angeboten erzählen. Da sie mir – wie ihr Kollege, der mich einst schon beehrt hat – zuerst die lustige Frage stellte, ob ich denn einen Telefonanschluss besitze, weiß ich, dass die Drückerkolonne von Arcor einen einheitlichen “Verträge andrehen leicht gemacht”-Einführungskurs verabreicht bekommt. Bei der Umsetzung der Verkaufsstrategie hapert es allerdings. Die junge Dame machte den Eindruck, als ob sie die Schule schwänzt und sich von der Provision eine Stange Kippen und zwei Flaschen Wodka kaufen will. Das schreckt natürlich ab. Ähnlich wie der Email-Betreff “Rolex special offer”. Aber wie das nun mal auch bei Spam-Mails der Fall ist: Irgendjemand klickt immer auf den Link und lässt sich was andrehen. Man muss es nur oft genug versuchen. Sicher klingelte sich auch das Mädel unbeirrt weiter nach oben in den 5. Stock, um dann von Oma F. empfangen zu werden, die froh war endlich jemanden mit Plätzchen und Kakao versorgen zu können. Wahrscheinlich hat sie aus Dankbarkeit für die Gesellschaft eine 16.000er DSL-Flat bestellt hat, obwohl sie schon mit ihrer neuen Fernbedienung überfordert ist…
Eine bahnbrechende Idee für einen Spam-Filter an der Wohnungstür ist mir leider noch nicht gekommen. Wahrscheinlich müsste man da mit Blacklists arbeiten. Ließe sich allerdings das in diesem Blog genutzte Mathe-Plugin aus der Kommentarfunktion an der Türklingel installieren, hätte ich die Spam-Tussi von gestern sicherlich schon ins Trudeln bringen können.

Da ich weiß, wie groß das Interesse ist, die Bremstrommel meines Automobils endlich mal von Innen zu sehen, hier nun also ein Foto. Schätzungen, wahlweise zum Baujahr des Autos oder dem von mir erbrachten Aufwand für Wartungsarbeiten können in den Kommentaren abgegeben werden. Ich bitte jedoch auf Beiträge wie “in dein Auto bin ich das letzte Mal eingestiegen”, zu verzichten. Das wäre nämlich völlig übertrieben. Mal ehrlich… Okay, ja, das da im oberen rechten Bildbereich ist Rost. Der hält aber in dem Ausmaß höchstens von einer schnellen Raddemontage ab. Gut, die Bremsbeläge sind als “qualitativ fragwürdig” einzustufen. Sicherheitsrisiko? Nein. Schließlich werden die ja jetzt erneuert. Außerdem gibts vorne noch zwei Paar astreine Scheibenbremsen, meine Lieben (safety first). Oben links übrigens, das was aussieht wie ein kaputter, verdreckter Bremszylinder, ist tatsächlich einer. Der Kommentar meines Haus- und Hofmechanikers lautete: “Da hat’s dir vom Zylinder schön die Manschette durchgewichst”. Da die Manschette also nun endgültig “durchgewichst” ist, werden Kosten und Mühen zwar verflucht aber dennoch erbracht, um einen blitzeblankpolierten, nagelneuen Bremszylinder zu installieren. Dann klappts auch wieder mit der Verzögerung. Beim zu erwartenden Bremsfeeling bekomme ich jedenfalls jetzt schon feuchte Hände.
Ein Professor der Fachdidaktik, der einen einstündigen Vortrag vom Blatt abliest, dabei seine Zuhörer mit Schachtelsätzen, Fremdwörtern und Inhalten erschlägt, Powerpoint nicht bedienen kann und noch dazu so viel Enthusiasmus wie eine Straßenlaterne verbreitet, der hat nicht nur keine Ahnung von seinem Fach, sondern gehört ausgepfiffen!
Werte Leserschaft,
allerschärfstes Willkommen im neu arrangierten, frisch gestylten und technisch aufpolierten kHOSSmos. Nachdem sich der Autor mit einer eigenen Domain und großzügigem Webspace ausgerüstet hat, wird sich zukünftig mit dem Klassiker Wordpress ausgetobt. Nun hat man sich schnell etwas Speicherplatz im Netz erkauft und auch die 5-Minuten-Installation von Wordpress hat tatsächlich nur 5 Minuten gedauert. Etwas schwieriger wird es jedoch, anschließend den Überblick über die Technik zu behalten. Zumindest, wenn man ein bisschen mit dem Layout spielen möchte. Da ich die Zahl der mir bekannten HTML-Codes (ganz zu schweigen von XHTML, PHP und CSS) an beiden Händen abzählen kann, funktioniert hier alles noch nicht so, wie es soll. Es kann bzw. sollte also so sein, dass sich dies und das noch verändern wird oder ich mir den ganzen CMS-Laden durch meine trial-and-error-Programmiererei völlig zerschieße – man weiß ja nie.
Allen die es interessiert sei mitgeteilt, dass es sich bei diesem Theme um eine Kreation von Pixkit handelt. Die ist wie ich finde schön schlicht und übersichtlich. Hoffnungslos begeistert bin ich außerdem von dieser völlig nutzlosen, Java-gesteuerten Navigationsleiste am oberen Seitenrand. Jedenfalls habe bisher nur an der ein oder anderen Stellschraube für Farben und Arrangement gedreht, sowie RSS-Feeds, ein paar Links und den Header reingebastelt. Diese Bastelei hat leider auch dazu geführt, dass in diesem Blog gleich 29 XHTML-Fehler versteckt sind. Ob das nun echt schlecht oder völlig wurscht ist, kann mir vielleicht jemand im Kommentar verraten. Zum Kommentieren muss in Zukunft übrigens gerechnet werden. Das soll beweisen, dass der Kommentator durch ein Gehirn statt einen Mikroprozessor gesteuert wird. Schließlich gilt es zu verhindern, dass die Spam-Ganoven so übel wüten können wie das bei blogg.de an der Tagesordnung stand/steht. Verantwortlich für dieses technische Kunststück ist das Plugin “Math Comment Spam Protection” (Ver. 2.1).
Nun aber genug der unwichtigen Details. Zum Abschluss dieses ersten Postings möchte ich alle bitten, mich darauf hinzuweisen, wenn irgendetwas nicht funktioniert bzw. verschoben, unleserlich oder sonstwie unschön dargestellt wird. Soweit ich die Seite bisher getestet habe, müsste sie grundsätzlich jedoch unter den jeweils neuesten Versionen von Internet Explorer, Firefox, Opera und Safari laufen. Aber wie gesagt: Man weiß ja nie…