Karin Wolff tritt zurück – Gut so.
Hessens Kultusministerin Karin Wolff hat heute ihren Rücktritt angekündigt (HR). Endlich, könnte man sagen. Denn das was die Ministerin “Reformen” nennt war eine Serien von Pannen und Peinlichkeiten.
Da wäre zu einem das Stichwort G8 zu nennen. G8 hat dabei ausnahmsweise nichts mit dem internationalen Besserverdienerclub zu tun, sondern meint die Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre. Nach der Grundschule erwarten jeden Schüler also 8 statt 9 Jahre Schule bis zum Abitur. Dabei kürzt man aber nicht die ohnehin überflüssige Klasse 11 weg, sondern staucht die Sekundarstufe I (Klasse 5 – 10) zusammen. Das führt dazu, dass die Kinder schon ab der 5. und 6. Klasse einem enormen Lerndruck ausgesetzt sind und viel weniger Freizeit haben. Das schafft Frustration und führt dazu, dass wichtige Inhalte und Kompetenzen zu oberflächlich behandelt werden. Ganz abgesehen davon sind die Schulen oft nicht vorbereitet bzw. angemessen ausgestattet, um der neuen Situation gerecht zu werden. (GEW)







