Flickrstream von Elmo Tide
Elmo Tides Fotostream auf Flickr ist wirklich sehr, sehr gut! Zu sehen gibt es 45 Schwarzweiß-Fotos, die interessante Augenblicke und Menschen festhalten und verdammt viel Ausdruck haben!
[via Nerdcore]
Elmo Tides Fotostream auf Flickr ist wirklich sehr, sehr gut! Zu sehen gibt es 45 Schwarzweiß-Fotos, die interessante Augenblicke und Menschen festhalten und verdammt viel Ausdruck haben!
[via Nerdcore]
Gute Nerven scheint sie zu haben, die Frau Lori Mehmen, die vor einer Woche in Orchard, mitten in Iowa, aus ihrer Haustür heraus dieses phänomenale Bild geknipst hat. Glücklicherweise ist ihre Bude stehen geblieben, denn “the twister came near the ground just briefly and then went back up in the clouds”.

[via]
“Bitte Rasenfläche nicht betreten”??? Äh, warum jetzt? Soll auf diesem Stück Rasen vor dem Gießener Finanzamt (!) vielleicht das nächste Wimbledon ausgetragen werden? Ist unter dem Rasen eine geheime Raketenabschussbasis versteckt? Oder leidet der Gärtner einfach an einer Profilneurose?
Ach was, mit dem Rasen hat das Schild doch wenig zu tun. Der Absender will uns etwas ganz anderes mitteilen als auf den Schutzwert des Grüns hinzuweisen. Zwischen den Zeilen steht da nämlich: Das Gras ist uns ziemlich banane, aber man muss den Leuten anzeigen, dass hier nicht jeder machen kann was er will. Follow the rules or follow the security guards. Laissez faire ist für Kommunisten und andere Tagediebe.
Da gibts nur eins: Die Che Guevaraisierung der Rasenflächen!

Beeindruckende Farbfotos aus dem Ersten Weltkrieg gibt es hier, hier und hier. Dass der Krieg ein unglaublich blutiges Gemetzel war wird auf den Bildern kaum deutlich. Trotz einiger zerbombter Häuser hat man den Eindruck, dass der Krieg vor allem das war, was man zu Beginn erwartete: Ein munteres Sportschießen mit viel Hurra, das in wenigen Monaten beendet sein wird. Die Harmlosigkeit ist wohl eher technisch als politisch zu begründen, denn zum damaligen Zeitpunkt waren mehrere Sekunden Belichtungszeit erforderlich. Bewegungen ließen also kaum einfangen, weshalb die Fotos wahrscheinlich an eher ruhigen Frontabschnitten, bzw. in ruhigen Momenten gestellt wurden.
Endlich habe ich auch einen dieser netten Photo-Sharing-Accounts. Nicht dass ich sowas wirklich bräuchte (was braucht man schon…), doch diese Web-2.0-Spielzeuge sind schon praktisch und können einen außerdem unglaublich gut vom Arbeiten abhalten. Da meine Beziehung zu Dingen, die einen unglaublich gut vom Arbeiten abhalten durch eine nicht unwesentlich große Anziehungskraft gekennzeichnet ist war es eigentlich klar, dass ich früher oder später auf den Geschmack komme…
Jedenfalls, nachdem ich bisher immer Bilder und Fotos auf meinem eigenen Webspace gehortet habe, probiere ich mich seit heute mal an 23 (bzw. 23hq) aus (Ich danke Herrn Dahlmann für den guten Angebots-Überblick). Der erste Eindruck ist ausgesprochen gut: Die Menüführung ist übersichtlich, die Qualität ist wirklich sehr gut und auch sonst muss man hier scheinbar auf nichts Wesentliches verzichten was es sonst bei flickr gibt (bis auf die große Community vielleicht). Ich bin jedenfalls bisher recht begeistert von dem Angebot (das rundum kostenlos ist) – bis auf die Tatsache, dass der kostenlose Account nur einen Upload von 30 Bildern pro Monat (plus 300 in der ersten Woche) hergibt. Aber gut, ich knipse auch nicht massenhaft Fotos, die ich mit der Welt teilen möchte. Ansonsten kann man sich auch für 20 € im Jahr zum Pro-Account hochschwingen und Material uploaden bis die Schwarte kracht. So. Und mein frisch angelegtes (und noch recht leeres) 23-Album ist übrigens hier zu finden.

Es war einmal vor gut 30 Jahren in der Bronx, da begannen ein paar farbige Jungs Soul- und Disco-Beats zu spielen, wilde Sachen mit Schallplatten zu machen und zu der Musik zu rappen statt zu singen. Man war noch weit entfernt von “Bling-Bling”, dicken K(n)arren und “Bitches ‘n Hoes”. Der Fotograf Joe Conzo hat diese Anfangsphase des Hip Hop miterlebt und fotografiert. Daraus entstand ein Buch mit dem Titel “Born in the Bronx. An Original Record of the Early Days of Hip Hop”. Viele der darin abgedruckten Fotos sind online zu bewundern auf Joe Conzos Website.
[via SZ (analoge Offline-Ausgabe), S. 14]

Habe ich gestern Abend geknipst. Ungefähr hier.

Da ich weiß, wie groß das Interesse ist, die Bremstrommel meines Automobils endlich mal von Innen zu sehen, hier nun also ein Foto. Schätzungen, wahlweise zum Baujahr des Autos oder dem von mir erbrachten Aufwand für Wartungsarbeiten können in den Kommentaren abgegeben werden. Ich bitte jedoch auf Beiträge wie “in dein Auto bin ich das letzte Mal eingestiegen”, zu verzichten. Das wäre nämlich völlig übertrieben. Mal ehrlich… Okay, ja, das da im oberen rechten Bildbereich ist Rost. Der hält aber in dem Ausmaß höchstens von einer schnellen Raddemontage ab. Gut, die Bremsbeläge sind als “qualitativ fragwürdig” einzustufen. Sicherheitsrisiko? Nein. Schließlich werden die ja jetzt erneuert. Außerdem gibts vorne noch zwei Paar astreine Scheibenbremsen, meine Lieben (safety first). Oben links übrigens, das was aussieht wie ein kaputter, verdreckter Bremszylinder, ist tatsächlich einer. Der Kommentar meines Haus- und Hofmechanikers lautete: “Da hat’s dir vom Zylinder schön die Manschette durchgewichst”. Da die Manschette also nun endgültig “durchgewichst” ist, werden Kosten und Mühen zwar verflucht aber dennoch erbracht, um einen blitzeblankpolierten, nagelneuen Bremszylinder zu installieren. Dann klappts auch wieder mit der Verzögerung. Beim zu erwartenden Bremsfeeling bekomme ich jedenfalls jetzt schon feuchte Hände.
Sie stehen überall. Wie vergessene Notenständer. Vor einiger Zeit haben sich die Literaturwissenschaftler auf dem Campus der Uni Gießen ausgetobt und viele Ecken mit Gedichten geschmückt. Schön haben sie das gemacht!
