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	<title>:::kHOSSmos &#187; politisch</title>
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		<title>Change, change, change! Und sonst? &#8211; Warum der Wahlkampf um das Weiße Haus so frustrierend ist</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 10:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Obama oder Clinton? Die entscheidende politische Frage dieses Jahres kreist um diese beiden Namen. Egal wer die Vorwahlen der Demokraten nun endgültig gewinnt, die Chancen stehen gut, dass der oder die Sieger/in das Rennen macht, im Kampf um die Besetzung einer der weltweit wichtigsten Schaltzentralen der Macht.
Wie bei jedem US-Präsidentschaftswahlkampf werden gigantische Summen für Werbekampagnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obama oder Clinton? Die entscheidende politische Frage dieses Jahres kreist um diese beiden Namen. Egal wer die Vorwahlen der Demokraten nun endgültig gewinnt, die Chancen stehen gut, dass der oder die Sieger/in das Rennen macht, im Kampf um die Besetzung einer der weltweit wichtigsten Schaltzentralen der Macht.</p>
<p>Wie bei jedem US-Präsidentschaftswahlkampf werden gigantische Summen für Werbekampagnen ausgegeben. Der Medienrummel ist enorm. Vor allem enorm ernüchternd. Die Welt sorgt sich um Fragen wie: Welches ist die größere Sensation, eine Frau oder ein Schwarzer im Weißen Haus? Ist Obama überhaupt richtig schwarz? Waren Hillarys Tränen echt vor den Vorwahlen in New Hampshire? Sorgt Obama für frischen Wind oder kommt mit Clinton der alte Muff nach Washington zurück?</p>
<p>&#8220;Change&#8221; schreien die Kandidaten so laut sie können. Sobald irgendwo ein Mikrofon auftaucht kotzen sie es stoisch der Welt entgegen: Chaaaaaange! Und die Menschen schreien zurück: Hurraaaaa! Alle sind sich einig. Ein Amerika ohne Change, das kommt nicht in Frage. Amerika ist großartig, Gott schütze das Land und seine Menschen, alles muss sich ändern. Wie Aufziehpuppen wiederholen sie die unkaputtbaren Slogans des amerikanischen Wahlkampfs.</p>
<p>Nun darf man sich weder wundern über die Medienberichterstattung, noch über die Auftritte der Kandidaten. Die Wähler wollen charismatische Popstars, keine intelligenten Analytiker. Politik beschränkte sich noch nie auf die Verwaltung von Sachzwängen. Imagekampagnen und Impressionmanagement gehören dazu. Man darf sich also nicht wundern über die Abläufe solcher Wahlkämpfe. Ärgern darf man sich schon. Denn leider vermisst man viel zu viele Antworten auf viel zu viele Fragen.</p>
<p>Im Januar wies bereits Helmut Schmidt auf die fremd verschuldete Unwissenheit hin. In der ZEIT formulierte er zwölf außenpolitische Fragen an die Kandidaten und <a href="http://www.zeit.de/2008/06/01-USA?page=all" target="_blank">schrieb</a>: &#8220;Liebe Amerikaner, was kann die Welt von euch erwarten?&#8221; Man möchte den Artikel glatt übersetzen und in die Vereinigten Staaten schicken: &#8220;Bitteee, nun sagt doch schon was!&#8221; Stattdessen werden gebetsmühlenartig die alten Mantras gestreut und die Medien berichten über den &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,536986,00.html" target="_blank">verschärften Ton</a>&#8221; von Hillary und &#8220;<a href="http://www.welt.de/welt_print/article1707952/Die_angebliche_Fast-Romanze_von_McCain.html" target="_blank">die angebliche Fast-Romanze von McCain</a>&#8220;.</p>
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		<title>Gleichgültigkeit statt Gutmenschentum?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 14:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum im Kampf gegen Armut auch Unicef und Bono gebraucht werden
 
Es folgt eine Replik auf &#8220;Wo bleibt Bono?&#8221; (Henrik M. Broder)
Bei Unicef ist einiges schief gelaufen und auch viele andere Entwicklungshilfsorganisationen haben Dreck am Stecken, keine Frage. Spender müssen besser nachvollziehen können, was mit ihrem Geld passiert. Klar ist aber, dass Entwicklungshilfe mit großem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><font color="#800000">Warum im Kampf gegen Armut auch Unicef und Bono gebraucht werden</font></h3>
<p align="justify"><font color="#800000"> </font></p>
<p><em>Es folgt eine Replik auf &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wo_bleibt_bono/" target="_blank">Wo bleibt Bono?</a>&#8221; (Henrik M. Broder)</em></p>
<p>Bei Unicef ist einiges schief gelaufen und auch viele andere Entwicklungshilfsorganisationen haben Dreck am Stecken, keine Frage. Spender müssen besser nachvollziehen können, was mit ihrem Geld passiert. Klar ist aber, dass Entwicklungshilfe mit großem Aufwand verbunden ist. Würden alle Entwicklungshelfer ohne Lohn und Aufwandsentschädigung arbeiten, würde das wohl das Ende der Entwicklungshilfe bedeuten. Auch die Mitarbeiter von Unicef und Co. sind keine selbstlosen Altruisten. Das müssen sie auch nicht sein.</p>
<p>Es ist richtig, dass viele NGOs die Aufgaben von &#8220;Regierungen&#8221; übernehmen, denen die Versorgung der eigenen Bevölkerung ziemlich egal ist. Die eigenen Leute sind den Diktatoren und Warlords aber auch egal, wenn Unicef weg ist. Dann krepieren sie halt. Finanzieren lassen sich die Kriege nicht weil Unicef den Job der Regierungen macht, sondern weil die Kriegstreiber Blutdiamanten, Öl und andere Rohstoffe im Angebot haben bzw. noch mehr davon haben wollen. Die Kriege können geführt werden, nicht weil wir Unicef spenden, sondern weil wir Rohstoffe kaufen und uns dabei scheißegal ist wo das Zeug herkommt und unter welchen Umständen es gefördert wird.</p>
<p>Die Arbeit der NGOs ist wichtig, obwohl einige von ihnen zwielichtige Geschäfte betreiben, obwohl es Korruption gibt, obwohl ihre Mitarbeiter Geld verdienen. Unicef ist nicht Mutter Theresa, aber die Welt ist mit Unicef sicherlich besser  dran als ohne Unicef. Und im übrigen bekomme ich zwar auch mittelschwere Kotzkrämpfe, wenn mit Gummibändern und Popkonzerten die Welt gerettet werden soll; trotzdem ist die zumindest saisonale Aufmerksamkeit besser als gar keine. Nur weil Grönemeyer nicht zum Fulltime-Entwicklungshelfer geworden ist kann man ihm, wie ich finde, keinen Vorwurf machen. Auch Bono gefällt sich bestimmt in seiner Heldenrolle. Tatsache ist aber, dass er als weltbekannter Popstar auf das Problem der globalen Armut aufmerksam macht und so die Menschen für das Thema sensibilisieren kann &#8211; weil sie ihm zuhören. Es braucht daher mehr Bonos, nicht weniger.</p>
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		<title>DlF-Podcast: &#8220;Drillen statt kuscheln?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 15:01:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstrafrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wegsperren, einschüchtern, rausschmeißen. Die Vorschläge zum Umgang mit kriminellen Jugendlichen sind weder kreativ, noch neu, noch intelligent. Was beim Thema Jugendstrafrecht wirklich beachtet werden sollte bevor man sich dem Gebelle der Populisten aussetzt, darum hat man sich u. a. beim Deutschlandfunk Gedanken gemacht. Entstanden ist ein interessanter Podcast, der sich mit den Fällen der Jugendrichter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegsperren, einschüchtern, rausschmeißen. Die Vorschläge zum Umgang mit kriminellen Jugendlichen sind weder kreativ, noch neu, noch intelligent. Was beim Thema Jugendstrafrecht wirklich beachtet werden sollte bevor man sich dem Gebelle der Populisten aussetzt, darum hat man sich u. a. beim <a href="http://www.dradio.de/dlf/" target="_blank">Deutschlandfunk</a> Gedanken gemacht. Entstanden ist ein interessanter Podcast, der sich mit den Fällen der Jugendrichter, den Möglichkeiten der Bestrafung und Resozialisation und dem Alltag in den bereits existierenden Erziehungsanstalten auseinandersetzt: <span class="bl_itemtitle">&#8220;<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/podcast/2008/01/08/dlf_20080108_1840_6885f332.mp3" target="_blank">Drillen statt kuscheln &#8211; Muss das Jugendstrafrecht verschärft werden?</a>&#8221; [mp3, 6,3 MB, 18:21 Min.]</span></p>
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		<title>Am Arsch die Leitkultur</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 11:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Boot ist voll&#8221;, &#8220;Kinder statt Inder&#8221;, &#8220;Wir haben zu viele kriminelle Ausländer&#8221; – immer wieder spielen die Konservativen dieselbe populistische Platte, deren ungeschminkter Untertitel lautet: &#8220;Ausländer raus&#8221;. Die von Koch angestoßene Kampagne, die sich nun in so lächerlichen Forderungen entlädt wie denen nach &#8220;Erziehungscamps&#8221; und &#8220;Warnschussarrest&#8221; ist zunächst völlig substanzlos. Hier geht es &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Boot ist voll&#8221;, &#8220;Kinder statt Inder&#8221;, &#8220;Wir haben zu viele kriminelle Ausländer&#8221; – immer wieder spielen die Konservativen dieselbe populistische Platte, deren ungeschminkter Untertitel lautet: &#8220;Ausländer raus&#8221;. Die von Koch angestoßene Kampagne, die sich nun in so lächerlichen Forderungen entlädt wie denen nach <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Merkel%20Warnschuss%20Arrest%20Erziehungscamps/299343.html" target="_blank">&#8220;Erziehungscamps&#8221; und &#8220;Warnschussarrest&#8221;</a> ist zunächst völlig substanzlos. Hier geht es &#8211; und wieder hängt die Platte &#8211; nicht um die Sache, sondern um die Stimmung. Denn Menschenfang funktioniert nun mal am besten mit dem guten Gefühl, nicht mit dem guten Argument (siehe Werbung, Nationalsozialismus oder eben Wahlkampf). Koch kann mit seinem Geschwurbel sicher auf zusätzliche Wählerstimmen hoffen. Gleichzeitig kann er sich aber auch gewiss sein, die ausländerfeindliche Stimmung anzuheizen. Wenn knapp 40 % der deutschen Bevölkerung <a href="http://hoss.blogg.de/eintrag.php?id=621" target="_blank">der Aussage zustimmen</a>, dass die BRD &#8220;durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet&#8221; ist, dann hat das nicht nur, aber auch mit den Hetzsprüchen von Koch und Co. zu tun.<span>   </span><o:p></o:p><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Multikulti ist weder Gekuschel noch eine Lüge (wie man vonseiten der CDU immer wieder zu hören bekommt), sondern der einzig gangbare Weg bzw. die Grundvoraussetzung für ein friedliches und gerechtes Miteinander &#8211; egal ob in Deutschland oder sonstwo auf der Welt. Ländergrenzen werden immer unsichtbarer, durchlässiger, bedeutungsloser. Internationale und interkontinentale Migration ist ein alltägliches Phänomen und eine Herausforderung ebenso wie eine Chance nicht nur für Migranten, sondern auch für die Gesellschaften, die Migranten aufnehmen. <o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Ja, natürlich ist Deutschland ein Einwanderungsland. Über <a href="http://www.bpb.de/themen/T0P083,0,0,Migration_und_Integration_in_Deutschland.html" target="_blank">15 Millionen</a> in Deutschland lebende Menschen haben einen Migrationshintergrund. Statt Migration als Selbstverständlichkeit und Chance aufzugreifen brabbelt die CDU von &#8220;Leitkultur&#8221; und verbreitet Deutschtümeleien. Wer meint, dass Deutschland eine homogene Einheit von Deutschen darstellt, die von eingewanderten Ausländern zu separieren ist, der ist schlichtweg blind bzw. kommt 70 Jahre zu spät.</p>
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		<title>Auf Hessens Zukunft hoffen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 12:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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Die Plakatschlacht hat begonnen! Auf der Pole-Position im Wählerwerben sind natürlich die CDU und Roland Koch zu finden. &#8220;Mutig. Modern. Menschlich.&#8221; will die hessische CDU sein. Mut hat sie zumindest schon mal bei der Zeichensetzung bewiesen. Hinsichtlich der Bildungspolitik macht man sich damit natürlich keine Fans. Überhaupt läuft es beim Thema Bildung ungünstig für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/cdu_plakat.jpg" alt="cdu" align="left" hspace="6" vspace="6" /></p>
<p align="left">Die Plakatschlacht hat begonnen! Auf der Pole-Position im Wählerwerben sind natürlich die CDU und Roland Koch zu finden. &#8220;Mutig. Modern. Menschlich.&#8221; will die hessische CDU sein. Mut hat sie zumindest schon mal bei der Zeichensetzung bewiesen. Hinsichtlich der Bildungspolitik macht man sich damit natürlich keine Fans. Überhaupt läuft es beim Thema Bildung ungünstig für die Konservativen. Denn auf der einen Seite ist Bildung <strong>das </strong>Topthema jedes Landtagswahlkampfs und auf der anderen Seite hat die CDU eine dermaßen desolate Bilanz vorzuweisen, dass sich damit kein Wähler vom Baum locken lässt. Vielleicht schmückt man deshalb seine Plakate mit lächerlich inhaltsleeren Slogans wie &#8220;Auf Hessens Zukunft setzen&#8221;. Da muss selbst der Herr Koch grinsen. &#8220;Hoffen&#8221; wäre wohl passender gewesen als &#8220;setzen&#8221;. Der Knirps (dem der Ministerpräsident gerade noch schnell die spd-rote Mütze wegnehmen will) kann sich fürs neue Jahr jedenfalls nur wünschen, dass der Typ nehmen ihm im Januar seinen Job verliert und er in seiner hessischen Zukunft weder U-Plus-Opfer wird, noch Kredite für sein evt. Studium aufnehmen muss.</p>
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