<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>:::kHOSSmos &#187; USA</title>
	<atom:link href="http://www.khossmos.org/index.php/tag/usa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.khossmos.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jul 2010 16:58:57 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>de-de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<!-- podcast_generator="podPress/8.8" -->
		<copyright>&#xA9; </copyright>
		<managingEditor>kontakt.khossmos@googlemail.com ()</managingEditor>
		<webMaster>kontakt.khossmos@googlemail.com()</webMaster>
		<category></category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords></itunes:keywords>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:summary></itunes:summary>
		<itunes:author></itunes:author>
		<itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name></itunes:name>
			<itunes:email>kontakt.khossmos@googlemail.com</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress_large.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg</url>
			<title>:::kHOSSmos</title>
			<link>http://www.khossmos.org</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>Obamanie</title>
		<link>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/06/obamanie/</link>
		<comments>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/06/obamanie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl_2008]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/06/obamanie/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die Welt jubelt: Obama wird Präsident&#8221; titelt die Süddeutsche Zeitung. In der Tat, selten hat man eine so große weltweite Euphorie erlebt. Obama schreibt nicht nur Geschichte als erster schwarzer Präsident Amerikas, sondern auch als eine Ausnahmepersönlichkeit, die es zustande gebracht hat, dass sie von Menschen auf allen Kontinenten gefeiert wird. Dieser globale Begeisterungssturm zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/barack_obama.jpg" alt="barack_obama.jpg" vspace="6" width="134" align="left" height="202" hspace="6" />&#8220;Die Welt jubelt: Obama wird Präsident&#8221; titelt die Süddeutsche Zeitung. In der Tat, selten hat man eine so große weltweite Euphorie erlebt. Obama schreibt nicht nur Geschichte als erster schwarzer Präsident Amerikas, sondern auch als eine Ausnahmepersönlichkeit, die es zustande gebracht hat, dass sie von Menschen auf allen Kontinenten gefeiert wird. Dieser globale Begeisterungssturm zeigt auch den phänomenalen Erfolg des Obama-Wahlkampfs, der alle vorigen politischen Kampagnen in den Schatten stellt. Obama hat mit den Slogans &#8220;yes we can&#8221;, &#8220;change we need&#8221; und &#8220;hope&#8221; eine simple Message geschaffen, die von Amerika aufgesogen wurde wie von einem trockenen Schwamm. Gleichzeitig hat er cool und intelligent agiert, die perfekte Balance zwischen &#8220;verständlich&#8221; und &#8220;gründlich&#8221; gefunden. Die Tatsache, dass Obame das Charisma mit Löffeln gefressen hat tat dabei ihr übriges. Auf dem ausgedörrten politischen Boden, der durch 8 Jahre Bush kaum mehr als die Früchte von Verbitterung und Abneigung gegenüber Washington trug, kam Obama und pflügte rhetorisch den Acker zu seinen und Amerikas Gunsten. Jubel allerorten: &#8220;Da ist er ja, der amerikanische Traum; da steht er, der politische Messias, sieht gut aus, spricht mir aus der Seele, will alles neu und besser machen und vor allem: er ist echt.&#8221; Jetzt ist er am Ziel und die Begeisterung darüber lässt sich jetzt erst recht mit Händen greifen.</p>
<p>Doch langsam. Was Obama tatsächlich bringen wird und bringen kann bleibt abzuwarten. Party Pooper? Typisch deutsch? Unangebrachte Nörgelei? Nein. Bei all der Begeisterung, die auch ich persönlich für Obama empfinde ist mir die Euphorie ihm gegenüber auch etwas unheimlich. Die Menschen torkeln besoffen von Pathos und Sympathie an die Urnen. Doch gute Politik ist mehr als ein &#8220;gutes Gefühl&#8221;. Stefan Kornelius spricht in der SZ von der Re-Politisierung Amerikas. Ich empfand den Wahlkampf zu großen Teilen als apolitisch. Politische Inhalte spielten nur eine Nebenrolle während es darum ging, den richtigen Eindruck bei den Wählern zu erwecken und sich als geeigneten Charakter darzustellen. Obama wurde vor allem als Popstar beklatscht. Ein guter Politiker, zumal ein guter US-Präsident, muss aber die richtigen Entscheidungen treffen und nicht nur den richtigen Ton. &#8220;Hope&#8221; ist also auch weiterhin angesagt wenn es darum geht, den Schwung mit ins Weiße Haus zu nehmen und tatsächlich etwas zu ändern. Der &#8220;change&#8221; wird freilich seine Grenzen haben und Obama tut gut daran, wenn er genau darauf in seiner Dankesrede hinweist. Die Erwartungen sind hoch &#8211; auf beiden Seiten des Atlantiks; gleichzeitig könnte das Erbe das Obama antritt kaum schwerer sein. Er steht als US-Präsident vor enormen Herausforderungen bei denen er jeden Funken der enormen globalen Euphorie brauchen kann. Hoffen wir, dass Obama es schafft den Schein in Sein zu übersetzen. Dann hat er seinen zweiten Eintrag im Geschichtsbuch sicher.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/06/obamanie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>US-Wahlkampf 2008 &#8211; Ein Rückblick der New York Times</title>
		<link>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/04/us-wahlkampf-2008-ein-ruckblick-der-new-york-times/</link>
		<comments>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/04/us-wahlkampf-2008-ein-ruckblick-der-new-york-times/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl_2008]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/04/us-wahlkampf-2008-ein-ruckblick-der-new-york-times/</guid>
		<description><![CDATA[Die NYT schaut zurück auf 2 Jahre Wahlkampf &#8211; einer der längsten, teuersten und mitreißendsten der amerikanischen Geschichte. Zu sehen gibt es ein knapp 14minütiges, aufwendig produziertes Video, das die wichtigsten Aspekte des Vorwahlkampfs, der Programme der Kandidaten und der Wählerstimmung nachzeichnet. Eine sehr schöne Einstimmung auf die heutige Wahlnacht. Dazu passt der leicht Obama-affine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NYT schaut zurück auf 2 Jahre Wahlkampf &#8211; einer der längsten, teuersten und mitreißendsten der amerikanischen Geschichte. Zu sehen gibt es ein knapp 14minütiges, aufwendig produziertes <a href="http://www.nytimes.com/packages/html/politics/2008-election-overview/" target="_blank">Video</a>, das die wichtigsten Aspekte des Vorwahlkampfs, der Programme der Kandidaten und der Wählerstimmung nachzeichnet. Eine sehr schöne Einstimmung auf die heutige Wahlnacht. Dazu passt der leicht Obama-affine Unterton, über den ich mich bei aller Neutralitätsliebe nicht mehr aufregen kann. Zwar meine ich, dass dieser Wahlkampf so unpolitisch war wie die der vorigen Jahre und dass Obama ganz enorm von seinem Charisma profitiert; doch beides ändert nichts daran, dass Obama der kompetentere von beiden ist. Er ist der kompetentere weil intelligentere Kandidat. Weniger Ideologie, mehr Geist &#8211; das zeichnet Obama aus, das gefällt und das wird ihm die Präsidentschaft einbringen.</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/packages/html/politics/2008-election-overview/" target="_blank"><img src="http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/election.jpg" alt="election.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.khossmos.org/index.php/2008/11/04/us-wahlkampf-2008-ein-ruckblick-der-new-york-times/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auch in den USA gilt wieder: Ohne Urteil keine Strafe</title>
		<link>http://www.khossmos.org/index.php/2008/06/13/auch-in-den-usa-gilt-wieder-ohne-urteil-keine-strafe/</link>
		<comments>http://www.khossmos.org/index.php/2008/06/13/auch-in-den-usa-gilt-wieder-ohne-urteil-keine-strafe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 10:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Guantanamo]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.khossmos.org/index.php/2008/06/13/auch-in-den-usa-gilt-wieder-ohne-urteil-keine-strafe/</guid>
		<description><![CDATA[Funktionierende Demokratien erkennt man nicht daran, dass sie immer demokratisch sind, sondern dass sie über regulative Mechanismen verfügen, die eine grobe Missachtung demokratischer Prinzipien korrigieren. Eine der spektakulärsten und offensichtlichsten Verletzung solcher essentieller demokratischer Prinzipien hat sich die USA geleistet: Angebliche Terroristen wurden auf Guantanamo interniert, verhört und gefoltert, ohne dass diese durch ein reguläres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Funktionierende Demokratien erkennt man nicht daran, dass sie immer demokratisch sind, sondern dass sie über regulative Mechanismen verfügen, die eine grobe Missachtung demokratischer Prinzipien korrigieren. Eine der spektakulärsten und offensichtlichsten Verletzung solcher essentieller demokratischer Prinzipien hat sich die USA geleistet: Angebliche Terroristen wurden auf Guantanamo interniert, verhört und gefoltert, ohne dass diese durch ein reguläres Gerichtsverfahren verurteilt wurden oder sie die Möglichkeit hatten, gegen ihre Internierung Einspruch einzulegen um ihre Unschuld bzw. die Unrechtmäßigkeit ihrer Behandlung zu beweisen.</p>
<p>Jetzt hat der Supreme Court also <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/guantanamo16.html" target="_blank">entschieden</a>, dass die Insassen auf Guantanamo bei zivilen Gerichten sehr wohl Einspruch gegen ihre Haft einlegen können. Der Gefangenenstatus &#8220;ungesetzliche feindliche Kämpfer&#8221; ist damit null und nichtig, laut dem Urteil des obersten Gerichtshofs, der die Regierung belehrt: &#8220;Die Gesetze und die Verfassung müssen auch in außerordentlichen Zeiten in Kraft bleiben.&#8221; Die Rechtsstaatlichkeit ist damit für die Insassen in Guantanamo wieder hergestellt, denn endlich gilt wieder: Ohne Urteil keine Strafe &#8211; das Stand schon in der Magna Charta von 1215, auf die sich auch die amerikanische Verfassung stützt.</p>
<p>Die Entscheidung der Richter kann man aus politischer Sicht zweifellos als &#8220;Schallende Ohrfeige für Bush&#8221; <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/guantanamo20.html" target="_blank">bezeichnen</a>. Sie kommt verdammt spät, aber sie kommt. Wichtiger als die Ohrfeige für den Demokratieverdreher Bush ist aber der Applaus, welcher der Wiederherstellung des Prinzips der Rechtsstaatlichkeit gebührt. Denn ohne den Schutz des Rechtsstaats ist eine Verfassung &#8211; welcher politischer Couleur auch immer &#8211; nicht das Papier wert ist auf dem sie geschrieben steht. Das Urteil zeigt, dass die Vereinigten Staaten trotz der vielen berechtigten Kritik demokratisch ticken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.khossmos.org/index.php/2008/06/13/auch-in-den-usa-gilt-wieder-ohne-urteil-keine-strafe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Leading To War&#8221; &#8211; Ein Film über die propagandistische Vorbereitung des Zweiten Irak-Kriegs</title>
		<link>http://www.khossmos.org/index.php/2008/05/23/leading-to-war-ein-film-uber-die-propagandistische-vorbereitung-des-zweiten-irak-kriegs/</link>
		<comments>http://www.khossmos.org/index.php/2008/05/23/leading-to-war-ein-film-uber-die-propagandistische-vorbereitung-des-zweiten-irak-kriegs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 07:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.khossmos.org/index.php/2008/05/23/leading-to-war-ein-film-uber-die-propagandistische-vorbereitung-des-zweiten-irak-kriegs/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Leading to war&#8221; ist zunächst einmal die beste Dokumentation, die mir seit langem untergekommen ist. Der Film hat den Anspruch zu zeigen, wie die US-Regierung es geschafft bzw. versucht hat, ihre Bürger und die Welt davon zu überzeugen, dass der Zweite Irak-Krieg eine unbedingte Notwendigkeit ist. Dabei ist es in Zeiten überemotionalisierter Inszenierungen politischer Inhalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.khossmos.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/ltw.jpg" alt="irak krieg doku" align="left" hspace="6" vspace="6" />&#8220;<a href="http://www.leadingtowar.com/index.php" target="_blank">Leading to war</a>&#8221; ist zunächst einmal die beste Dokumentation, die mir seit langem untergekommen ist. Der Film hat den Anspruch zu zeigen, wie die US-Regierung es geschafft bzw. versucht hat, ihre Bürger und die Welt davon zu überzeugen, dass der Zweite Irak-Krieg eine unbedingte Notwendigkeit ist. Dabei ist es in Zeiten überemotionalisierter Inszenierungen politischer Inhalte umso erfreulicher zu sehen, wie die <a href="http://www.leadingtowar.com/bio.php" target="_blank">vier amerikanischen Filmemacher</a> gearbeitet haben: Kein Moderator, keine Off-Stimme, keine schnellen Schnitte, keine nachgestellten Szenen und (fast) keine dramatische Musik. Regisseur Hershey &amp; Co. haben auf eine aufwendige Hintergrundberichterstattung (die oft mehr suggestiv als informativ ist) völlig verzichtet. Stattdessen setzt man auf primäre TV-Quellen.</p>
<p>Nach einer kurzen schriftlichen (!) Einführung beschränken sich die Macher auf die schlichte Aneinanderreihung von Fernsehauftritten der US-politischen Führungsriege (hauptsächlich Bush, Rumsfeld, Powell und Rice). Los geht es mit einem Ausschnitt aus der Rede des US-Präsidenten zur Lage der Nation vom Januar 2002 (Axis of evil-Rede). Chronologisch hangelt sich der Film an Pressekonferenzen, Interviews und Redebeiträgen der höchsten Regierungsbeamten  entlang, bis schließlich der Präsident die Mobilmachung verkündet (März 2003).</p>
<p>Es ist erstaunlich und erschreckend im zeitgerafften Rückblick zu sehen wie systematisch Stimmung gegen den Irak gemacht wurde. Nachdem der Terrorismus erst rhetorisch verstaatlicht wurde knüpfte man die Verbindung zu Massenvernichtungswaffen und schürte die kollektive Angst vor totaler Vernichtung. Unter der mantrahaften Wiederholung und scheinbar faktischen Untermauerung der &#8220;greifbaren Gefahr&#8221; wurde schließlich Saddam Hussein als Teufel an die Wand gemalt, wie er kurz davor ist auf den roten Knopf zu drücken.</p>
<p>&#8220;Leading to war&#8221; dokumentiert vorbildlich die Mechanismen der medial gesteuerten politischen Stimmungsmache, die dazu führte, dass sich ein demokratisches Land mehrheitlich für eine völkerrechtswidrige militärische Intervention entschied, deren offizieller Hauptgrund eine einzige Lüge war. Anders gesagt: <strong>Der Film zeigt, wie Propaganda heute und unter demokratischen Vorzeichen funktioniert. Er zeigt nicht den Missbrauch, sondern die Schwächen der Demokratie.</strong> &#8220;Leading to war&#8221; ist ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste filmische Beitrag zur Aufarbeitung des Irak-Kriegs.</p>
<p>__________</p>
<p>&#8220;Leading to war&#8221;, 72 Minuten, Untertitel in 19 Sprachen, <a href="http://www.leadingtowar.com/watch_online.php" target="_blank">verfügbar</a> als Stream (Flash) und Download (Quicktime, 440 MB)</p>
<p>[<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leading-to-war/" target="_blank">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.khossmos.org/index.php/2008/05/23/leading-to-war-ein-film-uber-die-propagandistische-vorbereitung-des-zweiten-irak-kriegs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Change, change, change! Und sonst? &#8211; Warum der Wahlkampf um das Weiße Haus so frustrierend ist</title>
		<link>http://www.khossmos.org/index.php/2008/02/24/change-change-change-und-sonst-warum-der-wahlkampf-um-das-weise-haus-so-frustrierend-ist/</link>
		<comments>http://www.khossmos.org/index.php/2008/02/24/change-change-change-und-sonst-warum-der-wahlkampf-um-das-weise-haus-so-frustrierend-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 10:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.khossmos.org/index.php/2008/02/24/change-change-change-und-sonst-warum-der-wahlkampf-um-das-weise-haus-so-frustrierend-ist/</guid>
		<description><![CDATA[Obama oder Clinton? Die entscheidende politische Frage dieses Jahres kreist um diese beiden Namen. Egal wer die Vorwahlen der Demokraten nun endgültig gewinnt, die Chancen stehen gut, dass der oder die Sieger/in das Rennen macht, im Kampf um die Besetzung einer der weltweit wichtigsten Schaltzentralen der Macht.
Wie bei jedem US-Präsidentschaftswahlkampf werden gigantische Summen für Werbekampagnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obama oder Clinton? Die entscheidende politische Frage dieses Jahres kreist um diese beiden Namen. Egal wer die Vorwahlen der Demokraten nun endgültig gewinnt, die Chancen stehen gut, dass der oder die Sieger/in das Rennen macht, im Kampf um die Besetzung einer der weltweit wichtigsten Schaltzentralen der Macht.</p>
<p>Wie bei jedem US-Präsidentschaftswahlkampf werden gigantische Summen für Werbekampagnen ausgegeben. Der Medienrummel ist enorm. Vor allem enorm ernüchternd. Die Welt sorgt sich um Fragen wie: Welches ist die größere Sensation, eine Frau oder ein Schwarzer im Weißen Haus? Ist Obama überhaupt richtig schwarz? Waren Hillarys Tränen echt vor den Vorwahlen in New Hampshire? Sorgt Obama für frischen Wind oder kommt mit Clinton der alte Muff nach Washington zurück?</p>
<p>&#8220;Change&#8221; schreien die Kandidaten so laut sie können. Sobald irgendwo ein Mikrofon auftaucht kotzen sie es stoisch der Welt entgegen: Chaaaaaange! Und die Menschen schreien zurück: Hurraaaaa! Alle sind sich einig. Ein Amerika ohne Change, das kommt nicht in Frage. Amerika ist großartig, Gott schütze das Land und seine Menschen, alles muss sich ändern. Wie Aufziehpuppen wiederholen sie die unkaputtbaren Slogans des amerikanischen Wahlkampfs.</p>
<p>Nun darf man sich weder wundern über die Medienberichterstattung, noch über die Auftritte der Kandidaten. Die Wähler wollen charismatische Popstars, keine intelligenten Analytiker. Politik beschränkte sich noch nie auf die Verwaltung von Sachzwängen. Imagekampagnen und Impressionmanagement gehören dazu. Man darf sich also nicht wundern über die Abläufe solcher Wahlkämpfe. Ärgern darf man sich schon. Denn leider vermisst man viel zu viele Antworten auf viel zu viele Fragen.</p>
<p>Im Januar wies bereits Helmut Schmidt auf die fremd verschuldete Unwissenheit hin. In der ZEIT formulierte er zwölf außenpolitische Fragen an die Kandidaten und <a href="http://www.zeit.de/2008/06/01-USA?page=all" target="_blank">schrieb</a>: &#8220;Liebe Amerikaner, was kann die Welt von euch erwarten?&#8221; Man möchte den Artikel glatt übersetzen und in die Vereinigten Staaten schicken: &#8220;Bitteee, nun sagt doch schon was!&#8221; Stattdessen werden gebetsmühlenartig die alten Mantras gestreut und die Medien berichten über den &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,536986,00.html" target="_blank">verschärften Ton</a>&#8221; von Hillary und &#8220;<a href="http://www.welt.de/welt_print/article1707952/Die_angebliche_Fast-Romanze_von_McCain.html" target="_blank">die angebliche Fast-Romanze von McCain</a>&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.khossmos.org/index.php/2008/02/24/change-change-change-und-sonst-warum-der-wahlkampf-um-das-weise-haus-so-frustrierend-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
